Wird die Bedeutung von Firmenlogos überschätzt?

Wir leben in einer sehr reizüberfluteten Welt. Nicht nur in unserem realen Universum begegnen uns überall unterschiedliche Unternehmen, die mit ihrer Marke auf sich aufmerksam machen möchten, sondern auch im „virtuellen“ Raum sind wir einer Vielzahl von visuellen Reizen ausgesetzt. Die entscheidende Frage dabei lautet: Ist ein Firmenlogo dabei überhaupt noch wichtig oder geht es nicht ohnehin in der Masse unter?

Ein Logo schafft Identität

Egal ob sich jemand über das Thema Corporate Identity Gedanken macht oder nicht – eines steht fest: Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Charakter. Dieser wird in den ersten Geschäftsjahren vor allem von den Gründern geprägt. 

Die Kunst dabei ist es, diesem Charakter im Rahmen des Corporate Designs auch eine visuelle Ausdrucksform zu verleihen, die zum einen unverwechselbar ist und zum anderen sofort mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung gebracht wird. Das Unternehmen soll sich also mittels visueller Gestaltung nach außen hin als Einheit präsentieren. 

Der wichtigste Bestandteil solch eines Designs ist das Firmenlogo. Es stellt so etwas wie das Gesicht des Unternehmens dar und findet sich unter anderem auf der Webseite, auf dem Briefpapier und auf Visitenkarten wieder. Es spielt in diesem Sinne also für das Marketing eines Unternehmens eine große Rolle – ob es nun die Kundengewinnung und -bindung oder die Personalakquise ist. 

Genau aus diesem Grund kann die Bedeutung von Firmenlogos gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Erst durch die visuelle Darstellung des Unternehmens ist es möglich, sich von seinen Mitbewerbern abzugrenzen und für seine Kunden und Interessenten einen entsprechenden Wiedererkennungswert zu schaffen. 

Das gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für kleine Start-ups und Einzelunternehmer, die auf sich aufmerksam machen möchten. Auch wenn das Budget hier ungleich niedriger ist, bedeutet das nicht, dass man deshalb auf ein ansprechendes und aussagekräftiges Logo verzichten muss. Mit einem kostenfreien Logo-Generator ist es beispielsweise möglich, ganz einfach und in nur wenigen Schritten ein einzigartiges Design für den eigenen Außenauftritt zu erstellen. 

Zum eigenen Logo in vier Schritten

Im ersten Schritt wird dafür einfach der Name des Unternehmens und ein passender Slogan in die entsprechende Maske eingegeben. Optional kann mit der Wahl der Branche auch noch die Auswahl der Logos ein wenig spezifiziert werden. 

Im Anschluss daran wirft der Generator eine Vielzahl von Logo-Vorschlägen aus, die alle in eine unterschiedliche Richtung gehen. Nun kann daraus das bevorzugte Design ausgewählt werden. 

Im dritten Schritt geht es darum, den Vorschlag noch ein wenig zu verfeinern und auf die eigene Identität anzupassen. Sowohl das Icon als auch die Farben und Schriften können nach Belieben geändert werden. 

Im vierten und letzten Schritt wird das Logo schließlich gespeichert und steht danach kostenlos in unterschiedlichen Formaten, darunter auch als skalierbare Vektorgrafik im SVG-Format zur Verfügung. Dieses Logo darf frei für den eigenen Unternehmensauftritt genutzt werden. 

Logos wirken nicht nur nach außen, sondern auch nach innen

Doch das Firmenlogo ist nicht nur für die Außenwirkung wichtig. Seit einigen Jahren weisen vor allem HR-Experten darauf hin, wie bedeutend das Firmenlogo auch für die Identität innerhalb des Unternehmens ist. Die Markenbildung sorgt nämlich nicht nur für ein entsprechendes Image beim Kunden, sondern macht das Unternehmen auch für seine aktuellen und möglichen zukünftigen Angestellten attraktiv. Der Effekt eines Firmenlogos auf das Unternehmen selbst sei also auch hier nicht zu vernachlässigen.Die Wirtschaft warnt davor, dass sich der Fachkräftemangel in Deutschland in den nächsten Jahren mit aller Wahrscheinlichkeit noch weiter zuspitzen wird. Die Situation ist vergleichbar mit dem Fußball in Europa: Die Spitzenkräfte gehen dorthin, wo ihnen das attraktivste Gesamtpaket geboten wird. Das Image spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es geht darum, die eigene Marke so attraktiv zu gestalten, damit das Unternehmen zum „Employer of Choice“ für Fachkräfte wird. Hier kann also auf das Konzept der Corporate Identity und des Corporate Designs zurückgegriffen und das Ansehen durch bestimmte Unternehmenswerte, ansprechende Arbeitsbedingungen und durch den Einsatz visueller Mittel gepflegt werden. 

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