Willkommensprämie: Das musst Du über einen Willkommensbonus wissen

Sind Sie ein gefragter Kandidat, der sich auf Stellen in einem angesagten Markt bewirbt? Wenn ja, können Sie vielleicht zusätzlich zum Gehalt und zu den Sozialleistungen eine Willkommensprämie zum Arbeitsvertrag erhalten.

Antrittsprämien sollen wettbewerbsfähige Bewerber davon überzeugen, ein Stellenangebot anzunehmen und mindestens so lange im Unternehmen zu bleiben, bis sie die zusätzliche Vergütung verdient haben. Diese Anreize sind im Laufe der Zeit sogar immer beliebter geworden. Tatsächlich hat sich die Zahl der Stellenausschreibungen, in denen Antrittsprämien erwähnt werden, in den letzten Jahren vermehrt.

Man muss kein Softwareingenieur oder Finanzguru sein, um einen dieser Anreize zu erhalten. Untersuchungen zeigen, dass die Prämien für Berufe, die keinen Hochschulabschluss voraussetzen, am stärksten gestiegen sind. (Quelle: Stern)

Wenn Sie sich bei Ihrem nächsten Jobangebot eine Prämie sichern wollen, sollten Sie Folgendes wissen.

Was ist eine Willkommensprämie?

Eine Antrittsprämie ist eine Pauschalzahlung, die ein neuer Mitarbeiter erhält, nachdem er einen Arbeitsvertrag unterzeichnet hat. Arbeitgeber geben Antrittsprämien, um Mitarbeiter für schwer zu besetzende Stellen zu gewinnen, insbesondere bei angespannten Arbeitsmärkten oder Fachkräftemangel.

Nehmen wir an, Sie sind examinierter Krankenpfleger mit Erfahrung in der Intensivpflege. Wenn Krankenhäuser in Ihrer Region einen Personalmangel haben, bieten sie Ihnen vielleicht einen Einstellungsbonus, um Sie zur Annahme einer Stelle zu bewegen.

Alternative Bezeichnungen

Es gibt verschiedene Bezeichnungen für eine Antrittsprämie. Folgende sind die geläufigsten:

  • Einstellungsprämie /-bonus
  • Antrittsprämie /-bonus
  • Startprämie /-bonus
  • Willkommensprämie /-bonus
  • Sign-On Bonus

So funktioniert ein Willkommensbonus

In der Regel wird eine Antrittsprämie gezahlt, nachdem ein Bewerber ein Stellenangebot angenommen hat. Dieser Anreiz kann auf unterschiedliche Weise gestaltet werden, z. B. als einmalige Zahlung, als mehrere Zahlungen im Laufe der Zeit oder als Aktienoptionen.

Arbeitgeber können auch Bedingungen an die Zahlung von Antrittsprämien knüpfen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Boni an eine bestimmte Betriebszugehörigkeit geknüpft sind. Sie müssen sich beispielsweise verpflichten, ein Jahr lang im Unternehmen zu arbeiten, andernfalls müssen Sie den gesamten Bonusbetrag zurückzahlen.

Das sollten Arbeitnehmer wissen:
Bevor Sie ein Stellenangebot annehmen, sollten Sie das Kleingedruckte lesen, damit Sie die Bedingungen für den Bonus kennen und wissen, was Sie tun müssen, um ihn zu erhalten.

Wie hoch kann eine Antrittsprämie ausfallen?

Die Höhe der Antrittsprämie hängt stark von der Stelle, der Nachfrage nach Arbeitskräften und der Branche ab. Arbeitgeber können einen Pauschalbetrag anbieten oder aber den Bonus als Prozentsatz des Jahresgehalts berechnen. Üblicherweise haben solche Boni eine Größenordnung von 3 Monatsgehältern bis hin zu einem kompletten Jahresgehalt. (Quelle: Haufe)

Denken Sie daran, dass jeder Betrag, den Sie erhalten, versteuert werden muss. Boni werden vom Finanzamt als „zusätzlicher Lohn“ betrachtet und unterliegt somit der Lohnsteuer.

Um herauszufinden, was für Ihre Branche angemessen ist, sollten Sie sich kostenlose Gehaltsrechner im Internet ansehen. Die meisten bieten typische Bonusbeträge sowie Informationen zu Gehalt und Zusatzleistungen.

Antrittsprämien vs. Treueprämien

Antrittsprämien werden an neue Mitarbeiter vergeben, die ein Stellenangebot angenommen haben, während Treueprämien (auch als Bleibeprämien bekannt) an Mitarbeiter vergeben werden, die für einen bestimmten Zeitraum an ihrem Arbeitsplatz bleiben. Ein Stellenangebot kann sowohl eine Antrittsprämie als auch eine Treueprämie enthalten. So könnte ein Unternehmen beispielsweise einen Anmeldebonus von 4.000€ und eine zusätzliche Halteprämie von 2.000€ Dollar anbieten, wenn der Mitarbeiter ein Jahr lang im Unternehmen bleibt.

Wann Sie eine Antrittsprämie im Arbeitsvertrag aushandeln können

In Zeiten eines angespannten Arbeitsmarktes bieten viele Arbeitgeber im Voraus eine Prämie an. Aber auch wenn sie keine Prämie anbieten, können Sie eine Prämie als Teil Ihres Vergütungspakets aushandeln.

Es kann jedoch besser sein, stattdessen ein höheres Grundgehalt zu verlangen, da künftige Gehaltserhöhungen auf diesem Betrag beruhen werden. Sie könnten sogar eine Antrittsprämie nutzen, um ein höheres Gehalt auszuhandeln, indem Sie anbieten, im Gegenzug für ein höheres Grundgehalt eine kleinere Prämie zu akzeptieren.

Unabhängig davon, welchen Ansatz Sie wählen, sollten Sie folgende Tipps für eine Gehaltsverhandlungen nicht vergessen:

  • Kennen Sie den Markt: Recherchieren Sie im Vorfeld mit Hilfe von kostenlosen Gehaltsrechnern, die Ihre Fähigkeiten, die Anforderungen der Branche und den Standort berücksichtigen.
  • Nehmen Sie sich etwas Zeit zum Überlegen: Auch wenn Sie ein Angebot nicht auf die lange Bank schieben wollen, ist es durchaus akzeptabel, um etwas Bedenkzeit zu bitten.
  • Seien Sie höflich: Ob Sie nun annehmen oder ablehnen, es lohnt sich, höflich zu sein und Danke zu sagen. Die meisten Branchen sind kleine Welten. Sie wissen nie, wann Sie jemandem aus Ihrem Fachgebiet wieder über den Weg laufen werden.

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