Auf zum War of Talents: So rekrutieren Sie High Potentials direkt von der Universität

In einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company wurde der Ausdruck „War of Talents“ erstmalig verwendet: Gemeint ist die Schwierigkeit von Unternehmen, geeignetes und qualifiziertes Personal zu finden. Angehende Fachkräfte und High Potentials finden Arbeitgeber insbesondere an Universitäten. Doch wie gelingt es, die zukünftigen Mitarbeiter direkt von der Hochschule zu rekrutieren?

Das Arbeitgeberimage ist wichtig

Je mehr Auswahlmöglichkeiten Studierende haben, desto detaillierter informieren sie sich über den werbenden Arbeitgeber. Das Arbeitgeberimage rückt hierbei in den Vordergrund: Die potenziellen Bewerber informieren sich über das Verhalten des Arbeitgebers, den Umgang mit den Mitarbeitern und der Unternehmensphilosophie. Die Studierenden wägen ab, welche Zukunftsperspektiven sich ihnen im Unternehmen bieten und ob sie Teil des Unternehmens sein möchten. Arbeitgeber haben dabei verschiedene Möglichkeiten, ihr Image zu verbessern. Eine Option ist die gezielte Kommunikation über soziale Netzwerke, um sich selbst vor- und darzustellen. Kommuniziert werden können hierbei beispielsweise Angebote im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Treten diese Unternehmen als Recruiter an den Universitäten auf, informieren sich die Studierenden in den sozialen Netzwerken über die Unternehmen und erlangen einen positiven Eindruck von ihnen.

Welche Maßnahmen und welche Medien können beim Anwerben von potenziellen Mitarbeitern genutzt werden?

  • Printmedien
  • Werbegeschenke
  • Karrieremessen
  • Kontaktaufnahme per Social Media
  • Angebot von Praktika im Unternehmen
  • Zusammenarbeit bei Projekten der Hochschule
  • Verteilung von Flyern

Unternehmen müssen die Aufmerksamkeit der Studierenden erlangen. Haben sie diese Aufmerksamkeit geweckt, dann sollten sie gezielte Informationen zur Verfügung stellen, um Interesse zu wecken. Es wird sich zunächst um eine Auswahl an Botschaften handeln, die genau auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Zugleich müssen die Unternehmen auf die Zugänglichkeit weiterer Inhalte achten. Ansprechpartner im Unternehmen können benannt werden, auf einen Tag der Offenen Tür kann hingewiesen werden oder aber eine spezielle Unterseite auf der Firmenwebseite zur Thematik wird erstellt.

Der Einstieg in das Unternehmen sollte erleichtert werden

In der Regel findet das Anwerben von zukünftigen Mitarbeitern gegen Ende der Studienzeit statt. Es ist aber auch möglich, frühzeitig Talente zu suchen, um gegenüber den Konkurrenten einen Vorteil zu haben, denn je früher im Studium das Werben beginnt, desto umfangreicher sind die Möglichkeiten. Die Studierenden werden frühzeitig an das Unternehmen (locker) gebunden. Einstiege sind dabei auf verschiedene Weise möglich, wie beispielsweise über Praktika oder die Zusammenarbeit bei der Abschlussarbeit. In der Tat kommt es relativ häufig vor, dass Studierende ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Betrieb schreiben und sie hierfür den praktischen Teil auch dort absolvieren. Auf diese Weise lernen sie das Unternehmen kennen und sammeln spannende Praxiserfahrungen. Folgende Einstiege in das Unternehmen sind üblich:

  • Praktika
  • Werkstudentenstellen
  • Trainee-Stellen
  • Einstiegsjobs
  • Angebot eines Stipendiums
  • Zusammenarbeit im Bereich der Abschlussarbeit

Kenntnisse über die Zielgruppe sind entscheidend

Werbende Unternehmen müssen ihre Zielgruppe kennen, bevor sie diese ansprechen. Die Unternehmen formulieren also eine Stellenbeschreibung und ein Anforderungsprofil mit einer klaren Vorstellung davon, welche Eigenschaften die gesuchten Mitarbeiter aufweisen sollten. Parallel informieren sich diese Unternehmen auch, wie sie Studierenden am besten erreichen können. Wo halten sich die Studierenden am meisten auf? Welche Wünsche und Vorstellungen haben sie hinsichtlich des zukünftigen Jobs? All diese Fragen helfen dabei, die Zielgruppe näher kennenzulernen und die Aktivitäten bezüglich der Suche nach Mitarbeitern zielgruppengenau abzustimmen.

Die Corona-Pandemie erschwert die Suche nach neuen Mitarbeitern – sie verhindert die Suche jedoch nicht

In Zeiten der Corona-Pandemie sind soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert. Vorlesungen finden online statt, sodass Unternehmen Studenten nicht physisch in Universitäten antreffen. Praktika im Unternehmen sind nur eingeschränkt möglich. Wo vor und voraussichtlich auch nach der Pandemie Arbeitgeber durch beispielsweise Jobmessen persönlichen Kontakt zu Studierenden suchen und deren Aufmerksamkeit durch Werbeartikel wecken konnten, verlagert sich die Suche nach neuen Mitarbeitern derzeit mehr in den Online-Bereich – vor allem in die sozialen Netzwerke.

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