Mitarbeiterzufriedenheit: Warum ein motiviertes Team der Schlüssel zum Erfolg ist

von | Glossar, HR Wissen

Mitarbeiterzufriedenheit
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Die Sicherstellung der Mitarbeiterzufriedenheit rückt bei immer mehr Unternehmen in den Fokus. Denn spätestens seit dem Fachkräftemangel und dem damit einhergehenden Arbeitnehmermarkt in vielen Branchen müssen Unternehmen ihre Angestellten zum Verbleib motivieren. Wer zufrieden ist, denkt in der Regel nämlich nicht über einen Jobwechsel nach. Doch wie gelingt Mitarbeiterzufriedenheit und welche Kosten kommen dabei auf Unternehmen zu?

Das Geld ist nicht immer ausschlaggebend

Zufriedene Mitarbeiter bringen sich besser im Unternehmen ein und denken seltener über einen Arbeitsplatzwechsel nach. Beides sind wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Mitarbeiterzufriedenheit sollte daher im Geschäftsalltag einen hohen Stellenwert haben. Hierbei geht es darum, dass Mitarbeiter gerne und motiviert den anfallenden Aufgaben nachgehen und sich auch mit dem Unternehmen identifizieren. Kurzum, die Erwartungen der Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz werden erfüllt. Für eine hohe Zufriedenheitsrate braucht es jedoch mehr als nur einen guten Gehalt. Viele Unternehmen denken zwar, dass ein höheres Gehalt automatisch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit führt. Doch das ist ein Irrglaube. Natürlich spielt der Lohn eine wichtige Rolle. Aber es ist nicht der einzige Faktor. Immer mehr Mitarbeiter legen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima, Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine gute Work-Life-Balance. Werden diese Faktoren nicht erfüllt, zeigt sich eine hohe Fluktuation von Fachkräften trotz guter Bezahlung. Außerdem möchten sich Mitarbeiter im Unternehmen stets gehört und gesehen fühlen. Führungskräfte sollte daher immer ein offenes Ohr für mögliche Probleme und Anliegen ihrer Mitarbeiter haben. Darüber hinaus müssen natürlich auch die Arbeitsbedingungen im Ganzen stimmen. Dazu gehören zum Beispiel: 

  • Eine angenehme Arbeitsatmosphäre: Gutes Arbeitsklima ist wichtig. Schon kleine Goodies wie kostenloser Kaffee oder frisches Obst können einen großen Beitrag zum Arbeitsklima leisten. Regelmäßige Mitarbeiterevents wiederum fördern den internen Austausch und das Teambuilding. 
  • Flexibilität und Remote Work: Gerade seit der Pandemie sind flexible Arbeitszeiten und Remote Work in aller Munde. Sofern es im Unternehmen möglich ist, sollten Mitarbeiter die Möglichkeit haben, sich die Arbeitszeit frei einzuteilen beziehungsweise von zu Hause aus zu arbeiten. 
  • Familienfreundlichkeit: Familienfreundlichkeit im Betrieb wird immer mehr zum Thema. Zeitliche und örtliche Flexibilität machen das Unternehmen möglichst familienfreundlich. 
Mitarbeiterzufriedenheit durch Wertschätzung
Das Gehalt steht längst nicht mehr Fokus. Viel mehr kommt es auf Wertschätzung an. Pexels © The Coach Space CCO Public Domain

Autoritäre Führung ade: Warum der Vorgesetzte entscheidend für die Mitarbeiterzufriedenheit ist

In den letzten Jahren hat sich der Führungsstil in Unternehmen erheblich verändert. Autoritäre Führungskräfte sind nicht mehr gerne gesehen. Stattdessen sollte der Fokus auf einem offenen und kollegialen Umgang liegen. Der Führungsstil kann sich nämlich direkt auf die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter auswirken. Ständige Kontrollen durch den Chef, keine eigene Entscheidungsbefugnis und distanzierter Umgang innerhalb eines Teams sorgen für kühle Stimmung und drücken die Motivation nachhaltig. Ganz im Gegenteil: Der autoritäre Führungsstil entfremdet Mitarbeiter vom Unternehmen. Die Fluktuationsrate ist entsprechend hoch. Andersherum kann eine flache Hierarchie die Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung enorm steigern. Regelmäßiges Lob und ein kollegialer Umgang ist hierbei besonders wichtig. Dies signalisiert, dass die Führungskraft nicht über den Mitarbeitern steht, sondern als Teil des Teams agiert. Ein guter Vorgesetzter verlangt nicht von seinen Mitarbeitern, sich stur auf die anfallenden Tätigkeiten zu konzentrieren. Stattdessen werden Mitarbeiter gefördert, ihre eigenen Ideen und Kreativität einzubringen. Davon profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Kurzum, der Abschied von autoritärer Führung führt zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und Effektivität. Mitarbeiter, die in Entscheidungen einbezogen werden, fühlen sich geschätzt und motiviert. Nur so kann das Unternehmen auf gemeinsame Ziele hinarbeiten. 

Goodies, Teambuilding und Co. – Zufriedene Mitarbeiter müssen nicht teuer sein

Zufriedene Mitarbeiter können die Unternehmenskultur positiv beeinflussen. Die Umsetzung diverser Maßnahmen muss aber oft erst durch verschiedene Entscheidungsträger im Unternehmen genehmigt werden. Insbesondere, wenn es um das Budget geht. Vor allem kleine Unternehmen und Start-ups haben oft die finanziellen Mittel, um ihren Mitarbeitern hohe Gehälter, exklusive Goodies oder Boni zu bieten. Doch schon mit kleinen Aufmerksamkeiten lässt sich im Unternehmensalltag viel erreichen. Kleine, kostengünstige Goodies wie kostenlose Getränke und Obst zum Beispiel können wahre Wunder bewirken. Den Mitarbeitern wird dadurch gezeigt, dass sie geschätzt und respektiert werden. Doch auch eigene Kaffee-Tassen oder hin und wieder eine Schachtel Pralinen für das Büro kommen immer gut an und sind der Anschaffung sehr kostengünstig. Auch Teamevents oder gemeinsame Ausflüge tragen zur Steigerung der Zufriedenheit bei. Mit Teambuilding kann die Arbeitseinstellung an sich als auch das Arbeitsumfeld positiv beeinflusst werden. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind. Es bringt zum Beispiel nichts, teure Teamevents zu organisieren, wenn ein Großteil der Mitarbeiter gar nicht daran interessiert ist. Das Team sollte daher selbst über die Aktivitäten beim Event entscheiden können. 

Auch wenn es um die Arbeitszeiten geht, müssen Unternehmen in der Regel nicht viel Geld in die Hand nehmen. Wenn es das Berufsbild erlaubt, haben Gleitzeit und Co. eine positive Auswirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Denn immer mehr Arbeitnehmer sind auf der Suche nach flexibleren Arbeitsbedingungen, welche eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen. Unternehmen, die flexible Arbeitsbedingungen anbieten, stehen bei Mitarbeitern daher hoch im Kurs.

Mitarbeiterzufriedenheit glückliches Team
Maßnahmen, um die Zufriedenheit zu steigern, können schon mit kleinem Budget effektiv umgesetzt werden. Pexels © fauxels CCO Public Domain

Praktische Tipps für die effektive Steigerung der Zufriedenheit

Um die Zufriedenheit der Mitarbeiter nachhaltig steigern zu können, muss im ersten Schritt die Stimmungslage im ersten Schritt analysiert werden. Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sind hier der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Gespräche geben Aufschluss darüber, wo es Handlungsbedarf gibt und welche Maßnahmen sinnvoll sind. In Mitarbeitergesprächen gibt man den Angestellten die Möglichkeit, ihre Gedanken und Anliegen zu teilen. Dies schafft gleichzeitig auch eine Vertrauensbasis zum Unternehmen. Wichtig ist natürlich, dass Wünsche und Beschwerden ernst genommen werden und es dann auch Veränderungen gibt. Ansonsten verpufft die Wirkung der Mitarbeitergespräche bereits nach kurzer Zeit.

Darüber hinaus sollten Unternehmen stets transparent kommunizieren. Eine klare Kommunikation auf allen Ebenen ist der Schlüssel zu einem harmonischen Arbeitsumfeld. Durch eine offene Gesprächskultur wird klare Kommunikation gefördert. Dadurch werden Missverständnisse bereinigt, bevor sie zum schwelenden Konflikt werden. Auch das Arbeitsumfeld spielt in puncto Mitarbeiterzufriedenheit eine wichtige Rolle. An Werktagen verbringen die meisten Mitarbeiter einen Großteil ihrer Zeit am Arbeitsplatz. Ein angenehmes Arbeitsumfeld trägt dazu bei, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen und besser auf die Arbeit konzentrieren können. Dies wiederum steigert nachhaltig die Produktivität. Eine einfache Möglichkeit, ein angenehmes Ambiente zu schaffen, ist durch mehr Ordnung und Struktur am Arbeitsplatz. Klare Aufbewahrungssysteme, ergonomische Möbel und ein einheitliches Design tragen dazu bei. 

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