stellenanzeigen.de startet Datenserie zu Gehaltsangaben in Jobanzeigen

von | HR Wissen

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  • Anteil Anzeigen mit Gehalt: rund 16 % (Stand August 2026), steigende Tendenz
  • Bewerbererwartung: 82 % erwarten einen Gehaltsrahmen, 68 % konkrete Zahlen (Königsteiner, 2026)
  • Neues Presseformat: Serie mit mehreren Einzelauswertungen

Ausgewertet werden selbst erhobene Daten, die Ergebnisse erscheinen innerhalb einer Serie. Zum Start geht es um die Lücke zwischen dem, was Bewerbende erwarten, und dem, was Arbeitgeber nennen.

Die Jobbörse stellenanzeigen.de startet eine Serie von Datenauswertungen zu Gehaltsangaben in Stellenausschreibungen. Grundlage sind eigene Plattformdaten. 

Den Auftakt bildet die Erwartungslücke im Markt: Bewerbende wollen ein Gehalt schon in der Anzeige sehen, Arbeitgeber nennen es bislang selten. Die Serie wird sichtbar machen, wie groß die Kluft zwischen beiden ist und gibt Empfehlungen, was Arbeitgeber daraus machen können.

Für Bewerbende ist die Gehaltsangabe längst ein Kriterium bei der Jobwahl. Laut einer Umfrage der Königsteiner erwarten 82 Prozent mindestens einen Gehaltsrahmen schon im Stellenangebot, 68 Prozent wünschen sich konkrete Zahlen. 

Eine rechtliche Grundlage gibt es dafür aktuell nicht: Die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie ist am 7. Juni 2026 verstrichen, in Deutschland liegt noch nicht einmal ein Referentenentwurf vor. Die Datenserie will Arbeitgebern zeigen, dass sich eine Gehaltsangabe auch ohne Gesetz lohnt.

Allerdings sieht es auf der Angebotsseite noch mau aus: Eine erste eigene Auswertung zeigt, dass rund 16 Prozent der aktiven Anzeigen auf stellenanzeigen.de ein Gehalt nennen (Stand August 2026), mit leicht steigender Tendenz in den vergangenen zwei Monaten.

In den kommenden Auswertungen wird es um die Branchen und Städte gehen, in denen häufig Gehälter genannt werden. Auch ein Blick auf die angegebene Höhe der Gehälter darf nicht fehlen.

Wer die einzelne Auswertungen vorab erhalten möchte, kann sich bei der unten angegebenen Adresse melden, um sich in den Verteiler eintragen zu lassen.

„Eine gesetzliche Pflicht wird daraus in Deutschland so schnell nicht, und das braucht es auch nicht. Wer ein Gehalt nennt, bekommt besser geeignete Bewerbungen, weil sich genau die Leute melden, für die die Zahl stimmt. Das spart beiden Seiten Zeit”, sagt Manuel Sigl, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.

Über stellenanzeigen.de

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