Job-Hopping: Ab wann Job wechseln Sinn macht

Die Zeiten, in denen die Menschen ihr ganzes Arbeitsleben lang an einem Arbeitsplatz blieben, sind längst vorbei. Heute wechseln die Arbeitnehmer mehrmals im Laufe ihres Arbeitslebens den Arbeitsplatz, und die vom Arbeitgeber garantierte Arbeitsplatzsicherheit gibt es nicht mehr. Auch bekannt ist diese Methode als Job-Hopping.

Haben Sie Angst, als „Jobhopper“ zu gelten, wenn Sie zu oft das Unternehmen wechseln? Das ist eine berechtigte Sorge, und sie ist berechtigt. Aber es ist auch möglich, berufliche Nachteile zu erleiden, wenn Sie zu lange an einem Arbeitsplatz bleiben.

Wie lange bleiben die Arbeitnehmer an einem Arbeitsplatz?

Wie lange bleiben die Arbeitnehmer in der Regel? Die durchschnittliche Verweildauer eines Arbeitnehmers bei seinem derzeitigen Arbeitgeber beträgt derzeit 11 Jahre, wie aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IWD) hervorgeht. Diese Dauer variiert jedoch je nach Alter und Beruf, wie folgende Grafik zeigt:

Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von Beschäftigten
Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von Beschäftigten in ausgewählten Branchen in Jahren

Wenn Sie alle drei bis fünf Jahre den Arbeitsplatz wechseln, liegen Sie zwar nicht im Durchschnitt, aber mit wechselnden Arbeitsplätze können Sie mit einer höheren Vergütung und einer breiteren Qualifikationsbasis belohnt werden.

Eine Geschichte des Job-Hoppings

Wenn Sie ein Jahr als Richtwert für den Verbleib in einem Job ansehen, kann dies für einen (oder sogar zwei) Jobs während Ihrer gesamten Laufbahn gelten. Die Arbeitgeber sind sich bewusst, dass Arbeitnehmer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gezwungen sein können, ihren Arbeitsplatz innerhalb des ersten Jahres ohne eigenes Verschulden zu verlassen, z. B. durch Entlassungen.

Wenn Sie jedoch nur ein Jahr lang an verschiedenen Arbeitsplätzen gearbeitet haben, ist Ihr Lebenslauf für einen Personalverantwortlichen möglicherweise nicht sehr beeindruckend. Wenn Sie befürchten, als Jobhopper angesehen zu werden, finden Sie hier einige Tipps für Ihren Lebenslauf, die Ihnen helfen könnten.

Entlassungen lassen sich nicht vermeiden, aber wenn Sie freiwillig gehen, sollten Sie überlegen, ob und wie sich der Wechsel auf Ihre Zukunftsaussichten auswirken wird. Manchmal wird die Arbeit so stressig, dass ein Verbleib keine Option ist. Oder Sie wurden für Ihren Traumjob rekrutiert.

In diesen Fällen müssen Sie nicht zweimal darüber nachdenken, was Sie tun sollen. Aber in anderen Situationen sind Sie vielleicht einfach nur gelangweilt oder unzufrieden, und dann ist es an der Zeit, zweimal darüber nachzudenken, zu kündigen.

Zu lange an einem Arbeitsplatz bleiben

Wenn Sie zu lange an einem Arbeitsplatz bleiben, kann dies ebenfalls Ihre Beschäftigungsaussichten beeinträchtigen. Ein langer Verbleib bei einem Unternehmen kann den Eindruck erwecken, dass Sie nicht daran interessiert sind, Ihre Karriere voranzutreiben. Außerdem kann es bei Arbeitgebern den Eindruck erwecken, dass Sie nicht die Flexibilität oder Aufgeschlossenheit besitzen, um in einer neuen Position erfolgreich zu sein.

Wann ist also der beste Zeitpunkt für einen Stellenwechsel? Es ist eine Frage des Gleichgewichts: Sie sollten genügend Jahre investiert haben, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln, aber nicht so viele Jahre, dass Ihre Fähigkeiten stagnieren oder sich in der Arbeitsweise eines Unternehmens verfestigen.

Fragen zur Entscheidungsfindung bei Job-Hopping

Wenn Sie bereits mehrere befristete Arbeitsverhältnisse hinter sich haben, sollten Sie sich einige Fragen stellen, bevor Sie sich entscheiden, zu kündigen und eine neue Stelle zu suchen:

  • Kündigen Sie aus den richtigen Gründen (besserer Job, mehr Geld, mehr Flexibilität)?
  • Wird ein Stellenwechsel jetzt Ihrer Karriere helfen oder schaden?
  • Sind Sie bereit, den Arbeitgebern zu versichern, dass Sie keine Risikokandidatin sind?
  • Gibt es irgendetwas, das Sie tun können, um die Situation an Ihrem derzeitigen Arbeitsplatz zu verbessern, wenn der Zeitpunkt nicht günstig ist?
  • Wird sich ein Stellenwechsel jetzt auf Ihre Chancen auf eine spätere neue Stelle auswirken?
  • Ist dies der richtige Zeitpunkt, um aus persönlichen und beruflichen Gründen weiterzuziehen?
  • Wird sich ein Stellenwechsel jetzt auf Ihre Chancen auf eine spätere neue Stelle auswirken?
  • Können Sie sich Klarheit darüber verschaffen, was Sie in einem Job brauchen, damit Ihre nächste Stelle länger als ein Jahr zu Ihren Bedürfnissen passt?

Weitere Gründe für Job-Hopping

Es gibt noch viele weitere Gründe, weswegen Arbeitnehmer ihren Job wechseln und auch sollten. Folgende Grafik betrachtet das Job-Hopping aus Demographischer Sicht:

Job-Hopping in Deutschland in Prozent
Fluktuationsraten in Deutschland in Prozent

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