EVP vs. Employer Brand: Was ist der Unterschied?

Jeder im HR, Personalmarketing und Recruiting-Bereich ist EVP und Employer Branding ein Begriff. Eine starke EVP und Arbeitgebermarke kann sowohl intern als auch extern zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Von der Gewinnung passiver Talente bis hin zur Bindung und Langlebigkeit der Mitarbeiter – eine erfolgreiche Personalmarketingstrategie kann ohne diese beiden Elemente nicht richtig funktionieren.

Aber was genau sind die Unterschiede zwischen einer EVP und einer Arbeitgebermarke, wenn überhaupt? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, aber es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Begriffen.

EVP vs. Employer Brand: Grundwissen

EVP, oder Employee Value Proposition, dient als definierende Aussage darüber, wie sich ein Unternehmen als Arbeitgeber identifiziert und kommuniziert die gegenseitigen Angebote von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, nämlich den Wert, den die Arbeitnehmer von der Organisation erwarten können, sowie den Wert, den sie beitragen sollen.

Die Emplyoer Brand (Arbeitgebermarke) bezieht sich auf den externen Ruf und das Image des Unternehmens als Arbeitgeber. Durch Messaging, Marketing und Werbung legt die Arbeitgebermarke die Positionierung des Unternehmens nicht nur gegenüber bestehenden Mitarbeitern fest, sondern auch gegenüber aktiven und passiven Bewerbern und anderen wichtigen Stakeholdern bei der Gewinnung von Talenten.

EVP vs. Employer Brand: Der Unterschied

Die EVP und die Employer Brand sind zwar getrennte Einheiten, aber sie sind untrennbar miteinander verbunden. Betrachten Sie sie als den Unterschied zwischen dem Leitbild Ihres Unternehmens und der Unternehmensmarke.

Ihr Leitbild gibt Auskunft darüber, wer Sie als Unternehmen sind, welche Grundsätze und Prinzipien Ihr Unternehmen verkörpern möchte und wie Sie sich verpflichten, diese selbst auferlegten Werte zu leben. Es ist ehrgeizig, aber immer erreichbar und bietet Ihrem Unternehmen einen Leitfaden für Wachstum und Entwicklung.

Im Gegensatz dazu bezieht sich Ihre Unternehmensmarke auf die öffentliche Wahrnehmung und Identität Ihres Unternehmens in Form von Botschaften und Werbung. Eine erfolgreiche Unternehmensmarke stellt in den Köpfen der Verbraucher die Verbindung zu Ihrem Unternehmen und seinem Ruf mit einem einzigartigen oder positiven Wert her. Eine starke Unternehmensmarke sollte immer mit dem Leitbild des Unternehmens übereinstimmen, indem sie diese Werte und Grundsätze in eine nach außen gerichtete Botschaft umsetzt.

EVP vs. Employer Brand: Die Beziehung

Die Beziehung zwischen EVP und Arbeitgebermarken funktioniert ähnlich. Die EVP sollte die Arbeitgebermarke anführen, indem sie die Vorteile, Möglichkeiten und Belohnungen, die Ihr Unternehmen bietet, in einem mitarbeiterzentrierten Ansatz kommuniziert.

Im Gegenzug nimmt die Arbeitgebermarke diese Aussage auf und baut sie durch Marketing- und Werbemaßnahmen in den allgemeinen Ruf und die Botschaften des Unternehmens als Arbeitgeber ein.

Ihre EVP bringt zum Ausdruck, wer Sie als Arbeitgeber durch Ihre Mitarbeiter sind und Ihre Arbeitgebermarke überträgt diese Botschaft auf Ihren externen Talentmarkt.

Diese Abstimmung zwischen EVP und Arbeitgebermarke ist für die Erfüllung Ihres Beschäftigungsversprechens von entscheidender Bedeutung, da sie eine durchgehende Linie zwischen Werten, Botschaften, Verhalten und Maßnahmen bildet.

Kurz gesagt, wie Sie Ihr EVP über Ihre Arbeitgebermarke zum Leben erwecken und wie Sie dann Ihren Ruf als Arbeitgebermarke in eine authentische Mitarbeitererfahrung umsetzen.

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