Interview mit Martin Denk: Wie moderne Augenoptik Präzision, Technik und persönliche Beratung verbindet

von | BGM

Interview mit Martin Denk
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Die Augenoptik gehört zu den Branchen, die in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Wandel erlebt haben. Während früher vor allem handwerkliche Fertigkeit und klassische Sehtests im Mittelpunkt standen, prägen heute digitale Messsysteme, individualisierte Brillenglaslösungen und ein deutlich gestiegenes Bewusstsein für Gesundheitsaspekte das Tätigkeitsfeld. Kundinnen und Kunden erwarten nicht nur eine Sehkorrektur, sondern ein ganzheitliches Beratungserlebnis – von präziser Analyse über ästhetische Auswahl bis hin zur langfristigen Betreuung.

Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt ein zentrales Element. Denn Sehen ist etwas zutiefst Individuelles: Jede Lebenssituation, jeder Arbeitsplatz, jede Freizeitaktivität bringt andere Anforderungen mit sich. Hier kommt die Stärke regional verwurzelter Fachbetriebe zum Tragen. Wer nach einem Optiker Grassau sucht, findet mit Optik Messbacher einen Anbieter, der traditionelle Handwerksqualität mit modernen Technologien verbindet und sich intensiv mit den Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden auseinandersetzt.

Der Markt für Augenoptik wird zunehmend komplexer. Neue Bildschirmarbeitsplätze stellen besondere Herausforderungen, Kinder benötigen andere Messmethoden als Erwachsene, und die Auswahl an Brillengläsern wächst stetig durch Innovationen in Material, Schliff und Entspiegelungstechnik. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Vorsorge: Themen wie Blaulichtfilter, trockene Augen oder ergonomische Sehkonzepte stehen heute deutlich stärker im Fokus als noch vor einigen Jahren.

Auch wirtschaftliche und organisationale Faktoren spielen eine Rolle. Optikerbetriebe müssen ihre Prozesse modernisieren, flexible Terminstrukturen anbieten und sich mit digitalen Tools auseinandersetzen – ohne dabei die persönliche Nähe zu verlieren, die Kundinnen und Kunden besonders schätzen. Für viele Fachgeschäfte bedeutet das: mehr Spezialisierung, mehr Beratungstiefe und eine klare Positionierung im regionalen Umfeld.

Wie gelingt die Balance zwischen modernster Technik und handwerklicher Tradition? Welche Erwartungen bringen heutige Kundinnen und Kunden mit? Und wie entwickelt sich die Branche weiter?

Über diese Themen hat hrtalk.de mit Martin Denk von Optik Messbacher gesprochen.

hrtalk.de: Herr Denk, wie haben sich Kundenanforderungen in der Augenoptik in den letzten Jahren verändert?


Martin Denk: In den letzten Jahren hat sich die Augenoptikbranche unter dem Einfluss digitaler Medien und Trends weiterentwickelt. Moderne Messsysteme und auch die Digitalisierung auch durch die KI bieten Vorteile für den Kunden.

hrtalk.de: Moderne Messsysteme eröffnen neue Möglichkeiten. Welche Technologien spielen für Sie eine zentrale Rolle?


Martin Denk: Hauptsächlich das Vermessen der Augen hat sich stark verändert. Durch die 3D-Augenvermessung und dem innovativen DNEye Scanner lässt sich eine individuelle Analyse der Augen und auch die bis dato nicht zu messenden höheren optischen Fehler eines Auges berücksichtigen.

hrtalk.de: Viele Kundinnen und Kunden wünschen sich stärker individualisierte Lösungen. Wie setzen Sie das im Alltag um?


Martin Denk: Der Wunsch nach klarem, verzerrungsfreiem Sehen beim Autofahren, aber auch am Computer steigt mit den erhöhten Anforderungen an jeden einzelnen. Durch eine individuell auf die Kundinnen und Kunden abgestimmte Beratung zu diesen und mehreren Faktoren wählen wir erst dann die optimale Versorgung zusammen aus.

hrtalk.de: Welche Bedeutung hat das klassische Handwerk heute noch – trotz Digitalisierung?

Martin Denk: Das Handwerkliche an der Augenoptik liegt mir ganz besonders am Herzen. Wir schleifen die Brillengläser in unserer Meisterwerkstatt noch selbst in die Brillenfassungen ein, um dadurch die höchstmögliche Genauigkeit zu erreichen. Dafür gibt es zwar die CNC gesteuerten Schleifautomaten, aber das genaue Einstellen der Automaten und auch das Zusammenbauen und Ausrichten der Brillen ist noch immer das klassische Handwerk.

hrtalk.de: Wie positioniert sich Optik Messbacher in einer Branche, die zunehmend von großen Ketten geprägt wird?


Martin Denk: Im Vergleich zu den Ketten gibt es bei uns die individuelle Beratung auf der Basis der Kundinnen und Kunden und keine “Schema-F” Beratung.

hrtalk.de: Welche Ziele verfolgen Sie persönlich für die Weiterentwicklung Ihres Geschäftes in den kommenden Jahren?


Martin Denk: Ständige Weiterbildung und Mut zu innovativen Neuheiten im Sinne der professionellen Beratung.

hrtalk.de: Herr Denk, vielen Dank für das Gespräch und die klaren Einblicke. Ihr Blick auf Technik, Beratung und handwerkliche Qualität zeigt eindrucksvoll, wie wichtig regionale Expertise für gutes Sehen bleibt.

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