Corporate Benefits (auch Employee Benefits) sind Sachbezüge die vom Arbeitgeber an seine Mitarbeiter zusätzlich zum Gehalt bereitgestellt werden. Man spricht hierbei von indirekten und bargeldlosen Zahlungen innerhalb eines Vergütungspakets.

Jedes Unternehmen bietet unterschiedliche Corporate Benefit Pakete an, um gegenüber anderer Unternehmen herauszustechen und auf dem Arbeitsmarkt einen Vorteil zu erhalten.

Beispiele für Corporate Benefits

  1. Homeoffice: Ist teils schon weit verbreitet und in den meisten Unternehmen als Standard integriert worden. Deswegen ist es umstrittig, ob dies noch zu Corporate Benefits der heutigen Zeit zählt. Ich habe diesen Punkt trotzdem aufgenommen, da es bei KMUs in den meisten Fällen immer noch ein Sonderfall ist, dass ihre Arbeitnehmer den Luxus von Homeoffice genießen dürfen.
  2. Dienstfahrzeug: Alt bekanntes Corporate Benefit, welches immer noch gerne gesehen wird. Vor allem Außendienstler und Vertriebler sind über ein Dienstfarhzeug sehr dankbar. Der neue Trend geht derzeit aber eher zum Dienstfahrrad oder eScooter.
  3. Essenzuschüsse: Nicht nur mit der eigenen Kantine können Unternehmen ihren Angestellten ein günstiges Mittagessen bieten. Mit der Digitalisierung gibt es Möglichkeiten, mithilfe von Apps, die Essensbons einzuscannen, sodass Angestellte bis zu 50% einsparen können.
  4. Betreuungsbeihilfeleistungen¹: Der Arbeitsgeber unterstützt seine Angestellten bei der Betreuung der Kinder oder pflegebedürftigen Angehörigen. Dies entlastet den Angestellten und sorgt zur Verbesserung der Work-Life-Balance. Ein Interview mit einem StartUp, dass sich genau hierauf spezialisiert hat, finden sie hier.

¹ § 3 Nr. 34a EStG
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