Das fragt Apple seine Bewerber. Wir alle waren schon in dieser Situation oder einige werden es bald sein. Das Vorstellungsgespräch. Ab dieser Instanz beginnt für den Bewerber die Phase, sich auf jenes Gespräch vorzubereiten, um sich möglichst von seinen Mitbewerbern abheben zu können. Denn: Jeder Personaler hat hier seine typischen aber auch komplett selbst entwickelten Fragen, die er einem Bewerbern stellt.

Mithilfe von Fragen lernt der Personaler seinen Gegenüber besser kennen. Daraus resultierend, kann der Personaler einschätzen, ob ein Bewerber zu der ausgeschriebenen Stelle und ganz wichtig, ins Unternehmen passt.

Heute beschäftigen wir uns mit den Fragen die Apple seinen Bewerbern stellt. Los geht’s, vielleicht überrascht euch ja selbst die ein oder andere Frage von Apple.

Das fragt Apple

  1. Haben Sie in Ihrem Leben schon einmal einen Fehler gemacht und wie haben Sie daraus gelernt?
  2. Erzählen Sie mir, auf welches Ereignis Sie in Ihrem Leben besonders stolz sind.
  3. Erklären Sie einem Kleinkind, was ein Router ist.
  4. Beschreiben Sie ein interessantes Problem und wie Sie es Lösen würden.
  5. Was bringt Sie heute hier her?
  6. Sie haben 100 Münzen flach auf einem Tisch liegen, jede mit einer Kopf- und einer Zahlseite. Bei 10 Münzen liegt die Kopfseite oben, bei 90 zeigt die Zahl nach oben. Sie können nicht fühlen, sehen oder auf andere Weise herausfinden, welche Seite nach oben zeigt. Teilen Sie die Münzen in zwei Stapel auf, sodass sich auf jedem Stapel die gleiche Anzahl von Kopfseiten befindet.
  7. Beschreibe dich selbst, was fasziniert dich?
  8. Wie würden sie einen Toaster auf seine Funktionsfähigkeit prüfen?
  9. Wenn wir Sie einstellen würden, woran würden Sie arbeiten wollen?
  10. Es gibt drei Kisten, eine enthält nur Äpfel, eine enthält nur Orangen und eine enthält sowohl Äpfel als auch Orangen. Die Boxen wurden falsch beschriftet, sodass kein Etikett den tatsächlichen Inhalt der Box kennzeichnet, die sie beschriftet. Öffnen Sie nur eine Kiste und ohne in diese zu schauen, entnehmen Sie eine Stück Obst. Wenn Sie sich dieses Obst anschauen, wie können Sie sofort alle Kisten richtig beschriften?
  11. Waren Sie schon einmal nicht mit der Entscheidung eines Managers einverstanden? Geben Sie ein konkretes Beispiel und erklären Sie, wie Sie diese Meinungsverschiedenheit gelöst haben, was war das Endergebnis und wie würde diese Person Sie heute beschreiben.
  12. Warum sollten wir Sie einstellen?
  13. Sie wirken wie ein positiver Mensch, was müsste geschehen, damit Sie schlechte Laune haben?
  14. Was war ihr bester und was ihr schlechtester Tag, den Sie in ihren letzten 4 Jahren erlebt haben?
  15. Sie haben 2 Eier und möchten herausfinden, ab welcher maximalen Höhe das Ei nicht zerbricht. Wie würden Sie vorgehen?

Dies sind nur einige Fragen die Apple seinen Bewerbern stellt. Apple ist es wichtig, dass seine Mitarbeiter auch mal um die Ecke denken und nicht nur den direkten Weg gehen. Was bei Apple schon lange der Fall ist und andere Unternehmen bei ihren Bewerbungen etablieren sollten, ist die Akzeptanz einer Fehlerkultur. Schließlich lernen wir am meisten, wenn wir scheitern. Es gehört viel Mut dazu, Risiken einzugehen, bei dem Scheitern ein Mögliches Szenario sein kann. Doch sind nicht hieraus die größten Bewegungen, Ideen und Unternehmen entstanden?!

Wie kann ich mich vorbereiten?

Es gibt viele Wege einen passenden Bewerber zu finden. Das Vorstellungsgespräch ist ein Teil davon und ermöglicht es Personalern einen tieferen Eindruck vom Gegenüber zu gewinnen.

Für jeden der sich mehr über mögliche Fragen im Bewerbungsgespräch informieren möchte, sollte sich das Buch von William Poundstone „Wie viele Golfbälle passen in einen Schulbus“ anschauen. In seinem Buch geht er auf all die verrückten Bewerbungsfragen der Big Player ein und erklärt dem Leser, was Apple oder Microsoft bezwecken wollen, wenn sie den Bewerber fragen: „Wie beschreiben Sie ein Huhn in der Programmiersprache?“ Mit vielen Anekdoten aus teils skurrilen Bewerbungsgesprächen erzählt Poundstone, auf humorvolle Art und Weise, wie man beim Personaler Punkten kann und auch mit Ahnungslosigkeit weiterkommt.

Ich will mehr wissen!

Heute haben wir uns mit den Fragen beshäftigt, die Apple seinen Bewerbern stellt. In Zukunft werde ich nach und nach auf die teils verrückten Fragen der Großunternehmen eingehen und in Beiträgen vorstellen. Also stay tuned und bis zum nächsten Artikel.

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