HR StartUps | HRtalk.de - HR Blog https://hrtalk.de Dein HR-Blog mit Praxisnahem Wissen Wed, 21 Oct 2026 18:47:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://hrtalk.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-Favicon-32x32.png HR StartUps | HRtalk.de - HR Blog https://hrtalk.de 32 32 Wissen muss jeden erreichen: Wie keelearning LMS, Kursbibliothek und Wissenscommunity verbindet https://hrtalk.de/wissen-muss-jeden-erreichen-wie-keelearning-lms-kursbibliothek-und-wissenscommunity-verbindet/ https://hrtalk.de/wissen-muss-jeden-erreichen-wie-keelearning-lms-kursbibliothek-und-wissenscommunity-verbindet/#respond Wed, 21 Oct 2026 18:09:47 +0000 https://hrtalk.de/?p=25551125 Wissen ist in Unternehmen häufig vorhanden – doch genau dann, wenn Mitarbeitende es brauchen, ist es nicht auffindbar. keelearning will dieses Problem lösen und verbindet dafür klassisches Learning Management, fertige Kursinhalte und eine Wissenscommunity auf einer Plattform. Im Interview erklärt Norma Demuro, Gründerin und Geschäftsführerin von keelearning, warum ein klassisches LMS allein aus ihrer Sicht […]

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Wissen ist in Unternehmen häufig vorhanden – doch genau dann, wenn Mitarbeitende es brauchen, ist es nicht auffindbar. keelearning will dieses Problem lösen und verbindet dafür klassisches Learning Management, fertige Kursinhalte und eine Wissenscommunity auf einer Plattform. Im Interview erklärt Norma Demuro, Gründerin und Geschäftsführerin von keelearning, warum ein klassisches LMS allein aus ihrer Sicht nicht mehr ausreicht, welche Rolle KI beim Wissenstransfer spielen kann und weshalb insbesondere Mitarbeitende ohne festen PC-Arbeitsplatz stärker berücksichtigt werden müssen.

Norma, bevor wir inhaltlich einsteigen: Wer steckt hinter keelearning und welches Problem möchtet ihr für Unternehmen lösen?

Ich bin Norma, Gründerin und Geschäftsführerin von keelearning.

Angefangen haben wir 2014 als Quiz-App. Die Idee war damals relativ einfach: Wissen soll Spaß machen – auch dort, wo es im Arbeitsalltag eher trocken wird, beispielsweise bei Pflichtschulungen oder im Produkttraining.

Heute ist keelearning eine Lernplattform für alles, was Unternehmen an Wissen weitergeben möchten. Das betrifft die eigenen Mitarbeitenden – vom Onboarding über Pflichtschulungen bis zum Produkttraining – genauso wie Kunden und Partner, die ein Produkt verstehen müssen, um es richtig nutzen oder verkaufen zu können.

Das Problem, das wir lösen möchten, lässt sich eigentlich in einem Satz zusammenfassen: Wissen ist im Unternehmen meistens vorhanden. Es kommt nur nicht immer bei den Menschen an, die es gerade brauchen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand am Schreibtisch sitzt, in einer Filiale arbeitet, an einer Maschine steht oder Kunde eines Unternehmens ist.

Euer Leitsatz lautet: „Wissen muss jeden erreichen, nicht nur die am Schreibtisch.“ Wo entstehen heute die größten Lücken beim Wissenstransfer?

Die größte Lücke entsteht manchmal genau dort, wo jemand eigentlich sehr vorbildlich gearbeitet hat.

Ein Beispiel aus dem Industriebereich: Ein erfahrener Mitarbeiter hatte über Jahre dokumentiert, wie eine ältere Anlage am Laufen gehalten werden kann. Als ein neuer Schichtleiter genau diese Informationen benötigte, hat er drei Wochen danach gesucht.

Die Dokumentation existierte. Sie lag allerdings auf dem Rechner des erfahrenen Kollegen – und der war zu diesem Zeitpunkt im Urlaub.

Das Wissen war also vorhanden, aber nicht erreichbar.

Solche Situationen erleben Unternehmen in ganz unterschiedlichen Bereichen – im Werk, im Vertrieb oder im Kundensupport. Wissen liegt in Excel-Dokumenten, PDFs, auf lokalen Laufwerken oder in den Köpfen einzelner Mitarbeitender.

Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: In den kommenden Jahren verlassen viele erfahrene Mitarbeitende altersbedingt die Unternehmen. Damit droht gleichzeitig ein erheblicher Teil ihres Erfahrungswissens verloren zu gehen.

Viele Unternehmen haben bereits ein klassisches LMS für Pflichtschulungen. Warum reicht das aus eurer Sicht nicht mehr aus?

Ein klassisches LMS beantwortet vor allem eine Frage: Hat jemand die vorgeschriebene Schulung absolviert?

Das ist wichtig – insbesondere beim Thema Compliance.

Es ist allerdings nicht unbedingt die Frage, die sich Mitarbeitende mitten im Arbeitsalltag stellen. Dort geht es eher um Dinge wie: Wie muss diese Maschine noch einmal gereinigt werden? Was muss ich tun, wenn ein Kunde reklamiert? Wie funktioniert dieser Prozess?

Solche Fragen entstehen nicht einmal im Jahr, sondern mitten in der Schicht.

In diesem Moment sucht niemand gerne in einem Schulungsmodul nach einer Information, das vor acht Monaten abgeschlossen wurde.

Hinzu kommt, dass viele klassische Lernmanagementsysteme ursprünglich für den Desktop konzipiert wurden. Mitarbeitende ohne eigenen PC-Arbeitsplatz werden dadurch teilweise nur schwer erreicht.

Dann existiert zwar ein Schulungssystem – aber eben nicht unbedingt für die gesamte Belegschaft.

Ihr verbindet LMS, Kursbibliothek und Wissenscommunity. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel?

Ich beschreibe es gerne als drei unterschiedliche Wege, über die Wissen zu den Mitarbeitenden gelangt.

Unsere Kursbibliothek deckt viele standardisierte Themen ab. Dort stehen mehr als 190 fertige Kurse zur Verfügung – beispielsweise zu Arbeitsschutz oder Datenschutz. Unternehmen müssen bei diesen Themen also nicht bei null anfangen.

Im LMS können sie anschließend eigene Inhalte erstellen, die speziell für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Dazu gehören beispielsweise Produkte, interne Prozesse oder das Onboarding.

Und die Wissenscommunity deckt all das ab, was nicht in einem klassischen Kurs steht.

Mitarbeitende können dort Fragen stellen, Kolleginnen und Kollegen antworten und hilfreiche Antworten bleiben anschließend im System erhalten.

Der entscheidende Punkt ist für uns, dass alles an einem Ort zusammenkommt. Jemand kann morgens eine Pflichtunterweisung durchführen und mittags in derselben Anwendung nachfragen, wie beispielsweise eine neue Kasse funktioniert.

keelearning dashboard

Was unterscheidet für euch „Lernen“ davon, Wissen im Arbeitsalltag verfügbar zu machen?

Lernen passiert häufig vorher. Wissen brauche ich dagegen oft genau jetzt.

Ein Kurs bereitet mich auf bestimmte Situationen vor. Aber kein Kurs kann jede Situation abdecken, die irgendwann in einer Schicht auftreten wird.

Hinzu kommt: Ein Teil dessen, was wir gelernt haben, ist einige Monate später nicht mehr unmittelbar abrufbar.

Wissen verfügbar zu machen bedeutet deshalb für uns, dass die Antwort dann erreichbar ist, wenn die Frage entsteht – an der Maschine, im Lager oder auf dem Smartphone.

Im Idealfall dauert die Suche wenige Sekunden und nicht eine halbe Stunde im Intranet.

Beides gehört zusammen: Ohne Lernen fehlt die Grundlage. Ohne verfügbares Wissen bleibt diese Grundlage im schlimmsten Fall Theorie.

Besonders Mitarbeitende in Produktion, Logistik, Pflege oder Handel sitzen selten dauerhaft am PC. Was brauchen diese sogenannten Deskless Worker?

Die wichtigste Voraussetzung ist: Das System muss ohne große Erklärung funktionieren.

Wer beispielsweise im Lager arbeitet, hat keine Zeit für komplizierte Login-Prozesse mit mehreren Passwörtern. Teilweise verfügen Mitarbeitende auch gar nicht über eine eigene geschäftliche E-Mail-Adresse.

Der Zugang muss deshalb möglichst unkompliziert funktionieren.

Der zweite Faktor ist Zeit. Niemand kann mitten in einer Schicht für 45 Minuten alles stehen und liegen lassen, um eine Schulung durchzuführen. Lerninhalte müssen deshalb beispielsweise in eine Pause passen und mobil nutzbar sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sprache.

In vielen Betrieben arbeiten Menschen aus zahlreichen Nationen zusammen. Eine Sicherheitsunterweisung kann formal absolviert sein – wenn sie sprachlich nicht vollständig verstanden wurde, ist das eigentliche Ziel trotzdem nicht erreicht.

Deshalb können Inhalte bei uns in mehr als 20 Sprachen genutzt werden. Wer lieber spricht als tippt, kann Fragen zudem per Sprache stellen.

Wie könnte die Nutzung von keelearning konkret im Arbeitsalltag aussehen?

Stellen wir uns vor, eine Person beginnt am kommenden Montag als Kommissioniererin in einem Logistikzentrum.

Den Zugang zur Plattform erhält sie bereits vor dem ersten Arbeitstag. Zuhause kann sie sich beispielsweise anschauen, wie der Standort aufgebaut ist und wer ihr Teamlead ist.

Am ersten Tag folgen die notwendigen Pflichtunterweisungen zu Arbeitsschutz, Brandschutz oder Hygiene. Diese können auch in einer anderen Sprache durchgeführt werden, wenn die Inhalte dadurch besser verstanden werden.

In der zweiten Woche steht die Mitarbeiterin vor einem Scanner mit einer Fehlermeldung, die sie noch nicht kennt.

Sie stellt ihre Frage über die App. Gibt es dazu bereits freigegebene Inhalte des Unternehmens, erhält sie daraus eine Antwort – wiederum in ihrer bevorzugten Sprache.

Existiert noch keine passende Information, kann beispielsweise ein Kollege aus der Frühschicht antworten, der dasselbe Problem bereits hatte.

Damit kommen Kurs, Unterweisung und spontane Wissensfrage in einem System zusammen.

Wenn Mitarbeitende selbst Wissen beitragen können: Wie stellt ihr sicher, dass die Informationen korrekt bleiben?

Das ist tatsächlich eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden – und das völlig zu Recht.

Man darf allerdings nicht vergessen: Die Alternative zu einer offiziellen Wissenscommunity ist häufig nicht, dass überhaupt kein Wissen ausgetauscht wird.

Die Alternative ist beispielsweise eine private WhatsApp-Gruppe.

Dort werden Informationen ebenfalls weitergegeben. Allerdings prüft sie möglicherweise niemand, sie verschwinden irgendwann im Chatverlauf und können zusätzlich datenschutzrechtliche Probleme verursachen.

In unserer Plattform gibt es deshalb unterschiedliche Rollen. Expertinnen und Experten sowie Teamleads können Antworten überprüfen und freigeben. Hilfreiche Antworten können von Kolleginnen und Kollegen bewertet werden.

Geprüftes Wissen bleibt anschließend im System – auch wenn die Person, die es ursprünglich eingebracht hat, das Unternehmen irgendwann verlässt.

Auch unser Wissensassistent greift ausschließlich auf Inhalte zurück, die das Unternehmen zuvor freigegeben hat.

Viele Unternehmen besitzen bereits PDFs, Videos und Schulungsunterlagen. Muss dieses Wissen komplett neu aufbereitet werden?

Nein. Die meisten Unternehmen verfügen bereits über wesentlich mehr Wissen, als ihnen bewusst ist.

Das Problem ist meistens nicht die fehlende Information, sondern ihre Verteilung.

Sie liegt in PDFs, auf Laufwerken, in Präsentationen, in Ordnern oder auf dem Rechner einzelner Kolleginnen und Kollegen. Und natürlich steckt sehr viel Wissen ausschließlich in den Köpfen der Teams.

Bestehende Dokumente, Videos und Präsentationen können in die Plattform hochgeladen und weiterverwendet werden.

Unser Kurs-Assistent unterstützt Unternehmen anschließend dabei, daraus Schritt für Schritt einen Lerninhalt zu entwickeln.

Uns ist wichtig, dass KI dabei nicht einfach nur automatisch aus einem PDF zwölf Folien und fünf Quizfragen erstellt. Denn nur weil Inhalte automatisch erzeugt wurden, bedeutet das noch lange nicht, dass jemand damit wirklich lernt.

Deshalb geht es zunächst um Fragen wie: Wer soll diesen Inhalt lernen? Was soll anschließend im Arbeitsalltag anders laufen? Und an welchen Stellen passieren aktuell Fehler?

Eine der größten Herausforderungen von Lernplattformen ist die tatsächliche Nutzung. Wie motiviert man Mitarbeitende?

keelearning quizfrage

Menschen lernen freiwillig, wenn Inhalte kurz sind, Spaß machen und sie einen konkreten Nutzen erkennen.

Das haben wir bereits bei unseren ersten Projekten gesehen.

Einer unserer ersten Kunden aus der Versicherungsbranche wollte beispielsweise erreichen, dass der Vertrieb neue Produkte schneller kennenlernt. Statt eines klassischen PDFs gab es Quizduelle auf dem Smartphone. In den ersten Wochen wurden mehr als 10.000 Duelle gespielt.

Der zweite wichtige Hebel ist der direkte Nutzen.

Wenn ich heute in einer App schnell die Antwort auf eine konkrete Frage bekomme, habe ich einen Grund, sie morgen wieder zu öffnen.

Eine Plattform, die dagegen nur einmal im Jahr für eine Pflichtschulung geöffnet wird, bleibt im Arbeitsalltag ein Fremdkörper.

Wie lässt sich feststellen, ob Wissen tatsächlich verstanden wurde?

Die reine Abschlussquote sagt aus unserer Sicht nur begrenzt etwas darüber aus.

Wenn 100 Prozent der Mitarbeitenden eine Unterweisung abgeschlossen haben, wissen wir zunächst einmal nur, dass die Schulung abgeschlossen wurde. Wir wissen noch nicht automatisch, ob die Inhalte wirklich verstanden wurden.

Ich würde deshalb auf drei Ebenen schauen.

Die erste Ebene ist das Verständnis. Wie werden Testfragen beantwortet? Wenn beispielsweise 60 Prozent der Teilnehmenden immer wieder dieselbe Frage falsch beantworten, liegt das Problem möglicherweise nicht bei den Mitarbeitenden, sondern bei der Erklärung.

Die zweite Ebene sind die Fragen, die anschließend gestellt werden. Welche Themen tauchen in der Community oder beim Wissensassistenten immer wieder auf? Dadurch lassen sich Wissenslücken sehr konkret erkennen.

Die dritte Ebene ist die tatsächliche Wirkung auf das Geschäft.

Gibt es weniger Reklamationen? Weniger Arbeitsunfälle? Werden neue Mitarbeitende schneller eingearbeitet?

Bei unserem Kunden DATAflor waren neue Mitarbeitende beispielsweise ab dem ersten Tag einsatzbereit. Solche Kennzahlen sind am Ende deutlich aussagekräftiger als eine reine Abschlussquote.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bei keelearning?

Eine große – aber vielleicht eine etwas andere, als man zunächst vermutet.

Mit unserem Wissensassistenten können Mitarbeitende eine Frage tippen oder einsprechen und direkt eine Antwort erhalten. Die Antwort kann dabei auch in der jeweiligen Sprache der Person ausgegeben werden.

Der entscheidende Punkt ist für uns die zugrunde liegende Wissensbasis.

Der Assistent greift auf Inhalte zurück, die das jeweilige Unternehmen freigegeben hat. Gerade in sensiblen Situationen ist das wichtig.

Wenn jemand in einer Produktionshalle wissen möchte, wie eine Maschine gereinigt werden muss, darf die Antwort nicht lediglich plausibel klingen. Sie muss auf den gültigen Informationen des Unternehmens basieren.

Die zweite große Rolle von KI liegt bei der Erstellung von Lerninhalten.

Mit unserem Kurs-Assistenten können Fachabteilungen eigene Kurse entwickeln, ohne selbst E-Learning-Profis sein zu müssen.

KI ersetzt dabei aus unserer Sicht nicht das Wissen erfahrener Kolleginnen und Kollegen. Sie hilft dabei, dieses Wissen zugänglich zu machen.

Warum wird neben der Mitarbeiterschulung auch Customer Education immer wichtiger?

Produkte werden immer erklärungsbedürftiger.

Und wenn ein Kunde ein Produkt nicht versteht, besteht die Gefahr, dass er es irgendwann nicht mehr oder nur eingeschränkt nutzt.

In vielen Unternehmen hängt Kundenschulung außerdem stark am jeweiligen Trainerteam. Mehr Kunden bedeuten dadurch automatisch mehr Termine, mehr Reisen und längere Wartezeiten. Dieses Modell lässt sich nur begrenzt skalieren.

Digitale Customer Education kann diese Abhängigkeit reduzieren.

Gut geschulte Kunden können Produkte besser einsetzen, benötigen weniger Unterstützung und bleiben dem Anbieter möglicherweise länger erhalten. Gleiches gilt für Händler und Partner, die ein Produkt wiederum ihren eigenen Kunden erklären und verkaufen müssen.

DATAflor schult seine Kunden beispielsweise über keelearning im Self-Service rund um die Uhr. Nach Angaben des Unternehmens konnte der Umsatz durch Kundenschulungen im Folgequartal um 200 Prozent gesteigert werden.

Damit kann Schulung von einem reinen Kostenfaktor zu einem zusätzlichen Umsatzhebel werden.

Gerade im Mittelstand spielt Datenschutz eine große Rolle. Wie geht ihr damit um?

Sehr gründlich.

Wir sind ein deutsches Unternehmen und keelearning wurde von Anfang an mit Blick auf die Anforderungen der DSGVO entwickelt.

Gehostet wird in Deutschland beziehungsweise innerhalb der EU. Außerdem sind wir nach ISO 27001 zertifiziert.

Gerade bei unseren KI-Funktionen ist uns Transparenz wichtig. Unternehmen sollen nachvollziehen können, auf welcher Grundlage eine Antwort entstanden ist. Deshalb stammen die Informationen aus den eigenen freigegebenen Inhalten.

Sobald Lernstände digital erfasst werden, entstehen natürlich auch berechtigte Fragen auf Seiten der Mitarbeitenden: Wer kann welche Informationen sehen? Werden Lernstände zur Leistungskontrolle verwendet?

Diese Fragen sollten Unternehmen möglichst früh klären. Transparenz schafft hier Vertrauen.

keelearning ist ursprünglich als Quiz-App gestartet. Welche Bedeutung hat Gamification heute noch?

Als wir 2014 mit einer Quiz-App gestartet sind, wurde die Verbindung aus Lernen und spielerischen Elementen teilweise noch kritisch gesehen.

Heute sind kurze Lerneinheiten, Streaks oder spielerische Wiederholungen für viele Menschen völlig selbstverständlich.

Unsere Erkenntnis aus mehr als zehn Jahren ist: Wenn Lernen Spaß macht, beschäftigen sich Menschen häufiger damit.

Und genau diese Wiederholung ist entscheidend dafür, ob Wissen langfristig erhalten bleibt.

Gerade bei Zielgruppen, die mit klassischem Lernen wenig anfangen können oder schon lange keine formale Weiterbildung mehr absolviert haben, können kleine Wettbewerbe und spielerische Elemente die Einstiegshürde senken.

Deshalb gehört Gamification bis heute zu den Bestandteilen unserer Plattform.

Wie lange dauert es, bis ein Unternehmen mit keelearning starten kann?

Das kann innerhalb weniger Tage erfolgen.

Unternehmen starten nicht bei null. Die Kursbibliothek mit mehr als 190 Kursen ist direkt verfügbar, sodass beispielsweise Pflichtschulungen unmittelbar eingesetzt werden können.

Mitarbeitende können über bestehende HR-Systeme angebunden werden. Tritt jemand in das Unternehmen ein, wird die Person hinzugefügt; verlässt sie das Unternehmen, kann der Zugang entsprechend entfernt werden.

Eigene Inhalte lassen sich mithilfe des Kurs-Assistenten erstellen.

Dadurch muss die Einführung einer Lernplattform nicht automatisch zu einem monatelangen IT-Projekt werden.

Unterscheiden sich die Anforderungen mittelständischer Unternehmen von denen großer Konzerne?

Sehr deutlich.

Ein großer Konzern verfügt möglicherweise über eine eigene Learning-&-Development-Abteilung mit mehreren Mitarbeitenden.

Im Mittelstand gibt es dagegen häufig eine Person, die Personalentwicklung, Schulungen und mehrere weitere Themen gleichzeitig verantwortet.

Diese Person hat keine Kapazität für ein zwölfmonatiges Einführungsprojekt. Sie braucht eine Lösung, die möglichst schnell produktiv genutzt werden kann.

Auch die Struktur der Belegschaft spielt eine Rolle. Gerade im Mittelstand arbeiten viele Menschen in Produktion, Logistik oder Handel – häufig ohne eigenen Schreibtischarbeitsplatz und teilweise in unterschiedlichen Sprachen.

Hinzu kommt aus meiner Sicht die persönliche Beziehung.

Unsere Kunden haben einen festen Ansprechpartner. Wenn etwas nicht funktioniert, können sie jemanden kontaktieren, der das Unternehmen und die Anforderungen bereits kennt.

Was würdet ihr einem Unternehmen raten, das morgen mit digitalem Lernen starten möchte?

Klein anfangen. Wirklich klein.

Sucht euch zunächst einen konkreten Anwendungsfall – beispielsweise das Onboarding oder eine Pflichtunterweisung.

Versucht nicht direkt, die gesamte Personalentwicklung zu digitalisieren.

Der zweite Punkt: Testet mit der Zielgruppe und plant nicht ausschließlich für sie. Gebt beispielsweise fünf Personen aus einer Schicht die Anwendung und beobachtet, an welchen Stellen Schwierigkeiten entstehen.

Drittens: Nutzt das Wissen, das bereits vorhanden ist. In vielen Unternehmen existieren schon zahlreiche Inhalte. Sie müssen nicht alle komplett neu produziert werden.

Und schließlich sollte Erfolg an einer konkreten Kennzahl festgemacht werden.

Das kann eine kürzere Einarbeitungszeit sein, eine geringere Fehlerquote oder weniger Rückfragen im Arbeitsalltag – also eine Kennzahl, die auch für die Geschäftsführung relevant ist.

Und dann sollte man anfangen.

Idealerweise nicht erst am letzten Arbeitstag der erfahrensten Kollegin.

Wie sieht betriebliches Lernen in fünf Jahren aus?

Die klassische Schulung wird nicht verschwinden. Aber ihre Rolle wird sich verändern.

Pflichtunterweisungen werden weiterhin notwendig sein. Auch Grundlagen lassen sich nach wie vor sehr gut strukturiert vermitteln.

Was sich aus meiner Sicht verändern wird, ist die Zeit dazwischen.

Statt einmal im Jahr eine Präsentation durchzuklicken, wird Lernen stärker Bestandteil der täglichen Arbeit: kurz, mobil und genau dann verfügbar, wenn eine konkrete Frage entsteht.

Gleichzeitig wird Wissen nicht mehr ausschließlich von oben nach unten verteilt.

Die Menschen an der Maschine, in der Filiale oder im direkten Kundenkontakt wissen häufig sehr genau, wie Prozesse in der Praxis funktionieren.

Unternehmen, denen es gelingt, dieses Wissen sichtbar und zugänglich zu machen, können schneller reagieren und verlieren weniger Know-how, wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen.

Meine Prognose lautet deshalb: In einigen Jahren wird kaum noch jemand fragen: „Wo finde ich diese Information?“

Stattdessen wird die Frage lauten: „Wen frage ich?“

Und die Antwort könnte immer häufiger sein: die App.

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Interim Management: Wie Interim Aid Unternehmen mit flexiblen Führungskräften erfolgreich macht https://hrtalk.de/interim-aid-interview/ https://hrtalk.de/interim-aid-interview/#respond Tue, 17 Dec 2024 08:30:18 +0000 https://hrtalk.de/?p=25548802 In diesem Interview haben wir die Gelegenheit, mit Florian Kursawe, einem der Mitgründer von Interim Aid, zu sprechen. Gemeinsam mit seinem Partner Peter Wystron hat er ein Unternehmen ins Leben gerufen, das sich auf die Bereitstellung von erfahrenen Interim Managern spezialisiert hat. In einer Zeit, in der Unternehmen häufig mit unvorhergesehenen Herausforderungen wie Personalengpässen und […]

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In diesem Interview haben wir die Gelegenheit, mit Florian Kursawe, einem der Mitgründer von Interim Aid, zu sprechen. Gemeinsam mit seinem Partner Peter Wystron hat er ein Unternehmen ins Leben gerufen, das sich auf die Bereitstellung von erfahrenen Interim Managern spezialisiert hat. In einer Zeit, in der Unternehmen häufig mit unvorhergesehenen Herausforderungen wie Personalengpässen und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert sind, bietet Interim Aid flexible und sofortige Lösungen.

Die Gründer von Interim Aid

Philipp: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Bitte stellen Sie sich den HRtalk-Lesern kurz vor. Wer sind die Menschen hinter Interim Aid?

Florian: Mein Name ist Florian Kursawe, und gemeinsam mit Peter Wystron habe ich Interim Aid gegründet. Peter bringt langjährige Erfahrung in der strategischen Beratung und Prozessoptimierung mit. Er ist bei uns für die strategische Weiterentwicklung und die Optimierung unserer internen Abläufe verantwortlich. Außerdem kümmert er sich intensiv um die Betreuung unserer Interim Manager.

Meine Schwerpunkte liegen in der Vermittlung von Interim Managern und im engen Austausch mit Entscheidern, die auf der Suche nach passgenauer Unterstützung sind. Zusätzlich übernehme ich die Verantwortung für die Finanzthemen. 

Peter und ich ergänzen uns perfekt, um Unternehmen schnellen Zugang zu erfahrenen Interim Managern zu ermöglichen. Darüber hinaus liegt uns auch die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen am Herzen, weshalb wir uns bei Interim Aid für soziale Projekte engagieren. Unsere gemeinsame Leidenschaft für Interim Management und unternehmerische Agilität macht uns zu einem starken Team.

Geschäftsidee und Problemlösung

Philipp: Können Sie uns die konkrete Geschäftsidee hinter Interim Aid erläutern? 

Florian: Angesichts unvorhergesehener Herausforderungen wie wirtschaftlicher Unsicherheiten, Personalengpässen oder technologischen Umstellungen bieten wir flexible und sofortige Lösungen.

Mit Interim Aid stellen wir erfahrene Interim Manager bereit, die zusätzlichen Managementbedarf abdecken, strategisch wichtige Projekte unterstützen und in Krisensituationen einspringen. Unser Netzwerk aus kaufmännischen und technischen Experten (IT und Engineering) ermöglicht es uns, gezielt Fachkräfte bereitzustellen, die Lücken schließen, Projekte vorantreiben und Veränderungen steuern.

So stärken wir nicht nur die kurzfristige Handlungsfähigkeit unserer Kunden, sondern fördern auch ihre langfristige Resilienz und ihr Wachstum. Unser Engagement und serviceorientierter Ansatz machen uns zu einem verlässlichen Partner.

Philipp: Welches Problem löst Ihr Unternehmen?

Florian: Es gibt zahlreiche überzeugende Gründe, die für den Einsatz von Interim Managern sprechen. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass es häufig Projekte gibt, die intern nicht allein bewältigt werden können. Oftmals fehlt es an spezifischem Know-how oder einfach an der notwendigen Man-Power, um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. In solchen Fällen kann ein Interim Manager nicht nur wertvolle Expertise und Ressourcen bereitstellen, die entscheidend für den Projekterfolg sind, sondern auch frischen Wind in das Unternehmen bringen. 

Darüber hinaus spielt der Aspekt der Unternehmens- oder Positionsnachfolge eine zentrale Rolle. Die Übergabe eines Unternehmens oder einer Funktion an einen Nachfolger ist ein kritischer Moment, der gut durchdacht und strategisch geplant sein muss. Hier kann ein Interim Manager als Coach für den Nachfolger fungieren und ihm dabei helfen, sich nahtlos in seine neue Rolle einzuarbeiten. Diese Unterstützung ist nicht nur für den Nachfolger von großem Wert, sondern sichert auch die Kontinuität und Stabilität des Unternehmens während dieser Übergangsphase.

Interim Aid löst das Problem, dass Unternehmen in Zeiten von Personalengpässen oder Projektspitzen dringend zusätzliche Unterstützung benötigen. Durch die Bereitstellung von qualifizierten Interim Managern können Engpässe schnell überbrückt werden. 

Dadurch wird die Effizienz gesteigert, Projekte können termingerecht abgeschlossen werden und die Produktivität des Unternehmens bleibt erhalten. Mit Interim Aid können Unternehmen flexibel auf Veränderungen reagieren und Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten.

Entstehung und Zukunftsvision

Philipp: Wie sind Sie auf die Idee für Interim Aid gekommen?

Florian: Peter und ich verfügen über langjährige Erfahrung in der Interim-Branche und haben uns über die Jahre ein umfassendes Wissen sowie ein stabiles Netzwerk aufgebaut, das sowohl Kunden als auch Interim Manager umfasst. Dieses Netzwerk ist für uns ein wichtiger Erfolgsfaktor, auf den wir bei vielen Projekten und Kooperationen zurückgreifen.

Mit Interim Aid wollten wir eine Brücke zwischen den Bedürfnissen der Unternehmen und den verfügbaren Interim Managern schlagen. Uns ist bewusst, wie dringend Unternehmen oft flexible und kompetente Führungskräfte benötigen, und gleichzeitig wissen wir um die Fähigkeiten, die Interim Manager mitbringen. Unser Ansatz ist es, beide Seiten schnell und unkompliziert zusammenzubringen, damit Unternehmen zeitnah die nötige Expertise erhalten. Interim Aid fungiert dabei als zuverlässiger Partner in einem dynamischen Markt, in dem Effizienz und Qualität entscheidend sind.

Philipp: Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft aus? 

Florian: Peter und ich teilen die Vision, dass der Einsatz Interim Manager ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie wird – sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene. 

Wir glauben auch, dass Interim Management ein entscheidender Faktor für die Weiterentwicklung von Führungskräften und Mitarbeitern ist. Durch den Einsatz von Interim Managern können Unternehmen neue Kompetenzen aufbauen, bestehende Talente stärken und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung etablieren.

Gemeinsam sehen wir Interim Management als einen dynamischen und zukunftsorientierten Bereich, der Unternehmen dabei unterstützt, sich flexibel an veränderte Marktbedingungen anzupassen, Wettbewerbsvorteile zu sichern und langfristigen Erfolg zu erzielen.

Philipp: Wo möchten Sie in 3 Jahren stehen?

Florian: Peter und ich haben das klare Ziel, Interim Aid in drei Jahren als führenden Anbieter für Interim Management in der D-A-CH-Region zu etablieren. Unser Name soll für Zuverlässigkeit, Professionalität und exzellenten Service stehen. Wir möchten unsere Dienstleistungen weiter ausbauen und innovative Lösungen entwickeln, die Unternehmen einen noch schnelleren und unkomplizierteren Zugang zu Interim Managern ermöglichen.

Außerdem wollen wir unser starkes Netzwerk an fachlich und branchenbezogen qualifizierten Interim Managern weiter ausbauen, um unseren Kunden stets die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Unser Ziel ist es, als vertrauenswürdiger Partner bekannt zu sein, auf den Unternehmen in Zeiten interimistischer Unterstützung setzen können.

Kundenerfolge und Marktpositionierung

Philipp: Welche Kunden konnten Sie bisher von Interim Aid überzeugen? 

Florian: Wir konnten in kurzer Zeit bereits eine Vielzahl von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen als Kunden gewinnen. Zu unseren erfolgreichsten Projekten zählen Unternehmen aus der Automobilindustrie und dem Finanzsektor. Aus vertraglichen Gründen können wir zwar keine Namen nennen, aber ich kann Ihnen gerne einen Einblick in einige Projekte geben.

In der Automobilindustrie haben wir beispielsweise einem führenden OEM dabei geholfen, seine Produktionsprozesse in einer kritischen Phase zu optimieren. Durch den Einsatz eines erfahrenen Interim Managers konnten wir nicht nur die Effizienz deutlich steigern, sondern auch Kosten senken – ein echter Mehrwert für den Kunden.

Im Finanzsektor haben wir Finanzdienstleister bei Herausforderungen wie regulatorischen Veränderungen und der digitalen Transformation unterstützt. Unsere Interim-Experten haben hier eine entscheidende Rolle gespielt, um strategische Projekte erfolgreich umzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

Unsere Interim Manager bringen bewährte Methoden und frische Ideen mit, die zur Optimierung von Prozessen und zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Der Erfolg dieser Projekte beruht auf unserem passgenauen Ansatz und unserem engagierten Team, das die Bedürfnisse unserer Kunden versteht und erfüllt. Wir sind stolz darauf, dass viele Unternehmen uns als verlässlichen Partner in Zeiten des Wandels schätzen.

Philipp: Was unterscheidet Ihr Unternehmen von anderen am Markt? 

Florian: Interim Aid hebt sich durch eine individuelle und serviceorientierte Betreuung ab. Wir legen großen Wert darauf, die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden zu verstehen, um passgenaue Lösungen zu entwickeln. Dabei achten wir nicht nur auf die fachliche Eignung der Interim Manager, sondern auch darauf, dass sie kulturell und persönlich zum Unternehmen passen.

Ein weiterer Vorteil ist unser umfangreiches Netzwerk an hochqualifizierten Interim Managern aus verschiedenen Bereichen. Unsere Auswahl basiert auf Erfahrung, Qualifikation und nachweisbaren Erfolgen in ähnlichen Projekten, sodass unsere Kunden stets Experten zur Verfügung haben, die schnell Ergebnisse liefern.

Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination aus einem KI-gestützten Toolkit, unserem breiten Netzwerk und einem klaren Fokus auf Innovation und Digitalisierung. Dies ermöglicht es uns, unseren Kunden flexible, schnelle und präzise Lösungen anzubieten, die exakt auf ihre aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Mehrwert für Unternehmen

Philipp: Können Sie uns ein konkretes Fallbeispiel nennen, bei dem Interim Aid einem Kunden geholfen hat? 

Unser Service bietet Unternehmen die Möglichkeit, schnell und flexibel auf personelle Engpässe, Projektüberlastungen oder speziellen Fachkräftebedarf zu reagieren. Die eingesetzten Interim Manager bringen sofortiges Know-how mit und können sich nahtlos in bestehende Teams integrieren.

Ein wichtiger Vorteil ist die Kostenkontrolle. Unternehmen können gezielt Ressourcen einsetzen, ohne die finanziellen Verpflichtungen einer Festanstellung einzugehen. Das schafft finanzielle Flexibilität und ermöglicht eine effiziente Nutzung des Budgets.

Darüber hinaus bringen unsere Interim Manager frische Perspektiven und innovative Ansätze ein, die nicht nur kurzfristig entlasten, sondern Unternehmen auch strategisch weiterentwickeln.

Fallbeispiel

Wie lautete die Herausforderung und wie haben Sie diese gelöst?
https://www.interim-aid.de/referenz/interim-manager-logistik-automobilindustrie

Unternehmenswerte und soziales Engagement

Philipp: Was hat Sie dazu bewogen, ein Interim Management-Startup zu gründen?

Florian: Die Dynamik und Vielfalt des Interim Managements hat uns von Anfang an fasziniert. Jedes Projekt ist einzigartig und fordert individuelle Lösungen – das motiviert uns täglich. Die Gründung von Interim Aid war eine bewusste Entscheidung, die auf zwei wesentlichen Überlegungen basiert.

Einerseits haben wir in unserer beruflichen Laufbahn immer wieder erlebt, wie wichtig es für Unternehmen in Übergangsphasen oder Krisen ist, erfahrene Führungskräfte schnell und flexibel an Bord zu holen. Oft fehlt es an der nötigen Expertise, um Veränderungen im Markt oder interne Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Andererseits haben wir erkannt, dass viele Unternehmen nicht nur temporäre Lösungen, sondern einen strategischen Partner suchen, der sie nachhaltig begleitet. Mit Interim Aid bieten wir beides: kurzfristige Unterstützung durch erfahrene Interim Manager und eine langfristige, strategische Perspektive.

Philipp: Welche Rolle spielen Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und verbindliche Arbeitsweise in der Unternehmensphilosophie von Interim Aid?

Florian: Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und eine serviceorientierte Arbeitsweise sind zentrale Werte bei Interim Aid. Wir streben nicht nur kurzfristige Erfolge an, sondern möchten langfristige Werte schaffen. Deshalb unterstützen wir unsere Kunden in allen Projektphasen und helfen ihnen, das Erreichte nachhaltig zu sichern, auch nach Abschluss eines Projekts.

Das „Aid“ steht dabei nicht nur für geschäftliche Unterstützung, sondern auch für unsere gesellschaftliche Verantwortung. Wir engagieren uns aktiv in sozialen, sportlichen und kulturellen Projekten. Unser Ziel ist es, in jeder Stadt, in der wir ein Projekt durchführen, einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen – sei es durch finanzielle Unterstützung oder Sponsoring.

Persönliche Perspektiven

Philipp: Wenn Sie heute drei Wünsche frei hätten, welche wären das?

Florian: Mein erster Wunsch wäre Frieden auf der Welt – damit Konflikte und Kriege keine Leben mehr zerstören. Zweitens, dass alle Menschen genug zu essen haben, denn niemand sollte Hunger leiden müssen. Und drittens, dass jedes Kind die Chance auf Bildung bekommt, um seine Zukunft selbstbestimmt gestalten zu können.

Philipp: Vielen Dank für Ihre Zeit. Haben Sie noch ein paar abschließende Worte für unsere Leserinnen und Leser?

Florian: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mehr über Interim Aid zu erfahren. In Zeiten des ständigen Wandels ist Flexibilität entscheidend. Unternehmen, die auf schnelle und kompetente Lösungen setzen, werden langfristig erfolgreich sein. Interim Management kann dabei eine wertvolle Stütze sein – nicht nur für akute Herausforderungen, sondern auch als strategischer Vorteil. Ich lade Sie ein, Interim Aid als Partner in Erwägung zu ziehen, wenn Sie frischen Wind, Expertise und nachhaltige Ergebnisse suchen. Bleiben Sie offen für Veränderung und neue Chancen – das ist der Schlüssel zum Erfolg.

Kontakt mit Interim Aid

Philipp: Wie und wo kann man Sie am besten erreichen?

Florian:

Interim Aid GmbH, Äppelallee 27, 65203 Wiesbaden 

    E-Mail: info@interim-aid.de 

    Telefon:  +49 611 9500 9890 Interim-aid.de

    Philipp: Vielen Dank, Florian Kursawe, für das aufschlussreiche Interview und die wertvollen Einblicke in die Welt von Interim Aid. Ihre Leidenschaft für Interim Management und Ihr Engagement für soziale Projekte sind inspirierend und zeigen, wie wichtig Flexibilität und Expertise in der heutigen Geschäftswelt sind. Wir schätzen Ihre Zeit und die Möglichkeit, mehr über Ihre Vision und die Dienstleistungen von Interim Aid zu erfahren.

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    Digitales Onboarding und Training: Ein Einblick in die Welt von elearnio mit Jörn Köster https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-elearnio/ https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-elearnio/#respond Tue, 16 Jan 2024 07:46:07 +0000 https://hrtalk.de/?p=25545246 Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von HRtalk Startup Interview! Heute habe ich das Vergnügen, Jörn Köster, den Geschäftsführer von elearnio, zu interviewen. elearnio hat sich auf webbasierte Softwarelösungen für digitales Pre- und Onboarding sowie Training spezialisiert. In diesem Gespräch erfahren wir mehr über die Vision hinter dem HR-Startup, die Herausforderungen, die es angeht, und […]

    Der Beitrag Digitales Onboarding und Training: Ein Einblick in die Welt von elearnio mit Jörn Köster erschien zuerst auf HRtalk.de - HR Blog.

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    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von HRtalk Startup Interview! Heute habe ich das Vergnügen, Jörn Köster, den Geschäftsführer von elearnio, zu interviewen. elearnio hat sich auf webbasierte Softwarelösungen für digitales Pre- und Onboarding sowie Training spezialisiert. In diesem Gespräch erfahren wir mehr über die Vision hinter dem HR-Startup, die Herausforderungen, die es angeht, und die Erfolgsgeschichten mit namhaften Kunden wie Mister Spex und Fraunhofer SIT. Lass uns gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen von elearnio werfen und mehr über digitales Lernen im HR-Bereich erfahren. Schaut euch auch gerne meinen Vergleich von Onboarding Boxen an.

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter elearnio?

    Mein Name ist Jörn Köster, ich bin Geschäftsführer bei elearnio und habe elearnio gemeinsam mit meinem Kollegen Lars Krüger (CRO) in 2018 gegründet.

    Gemeinsam mit unserem CPO Sascha Meissner und unserem Team haben wir in den letzten Jahren mit elearnio eine webbasierte Softwarelösung für digitales Pre- und Onboarding sowie Training von Mitarbeiter:innen entwickelt. elearning ist die moderne Lösung für Unternehmen, Wissen nachhaltig zu vermitteln, Mitarbeitende weiterzuentwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.

    Geschäftsführer Jörn Köster elearnio

    Was hat dich dazu veranlasst, ein HR-Startup zu gründen?

    In meinen 20 Jahren Erfahrung im Berufsleben habe ich in verschiedenen Rollen in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet. Dabei konnte ich auch eine Vielzahl an HR-Software kennenlernen. Doch das Problem der Bindung der Mitarbeitenden und der digitalen Weiterentwicklung war in allen Stationen ein wesentliches Thema, das entweder nicht ausreichend Beachtung gefunden hat oder nicht gut umgesetzt wurde. In der heutigen Zeit ist das aber ein wichtiges Thema für alle Unternehmen. Mit elearnio habe ich gemeinsam mit Lars ein HR-Startup gegründet, das genau bei dieser Herausforderung hilft.

    Könntest du uns bitte deine konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern?

    Viele Unternehmen kämpfen mit dem Fachkräftemangel und mit der aktiven Bindung von Neustarter:innen an das eigene Unternehmen. Daher investieren viele Unternehmen viel Zeit und Geld in gutes Employer Branding. Doch es braucht aus unserer Sicht mehr als nur gutes Employer Branding. Um Neustarter:innen wirklich langfristig im Unternehmen halten zu können, müssen sie bereits ab Vertragsunterschrift abgeholt und nachhaltig eingearbeitet werden, denn eine fehlende Bindung zum Unternehmen steigert die Fluktuation der Mitarbeitenden. Und alle Unternehmer:innen wissen, wie aufwändig und kostenintensiv es ist, neue Mitarbeitende zu finden.

    Mit elearnio setzen wir genau da an und helfen Unternehmen dabei, ihre Neustarter:innen ab Vertragsunterschrift an das Unternehmen zu binden und sie bestmöglich einzuarbeiten. Gerade seit der Pandemie haben viele Unternehmen Remote / Hybrid Work und Home Office für die Mitarbeitenden möglich gemacht. Daher ist eine digitale Lösung wie elearnio für die Einarbeitung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden heute ein Muss für jedes erfolgreiche Unternehmen.

    Wie bist du auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    In meiner beruflichen Karriere habe ich beide Seiten kennengelernt, die des Neustarters in einem Unternehmen und die des Vorgesetzten. Dabei habe ich gemerkt, dass gerade die Zeit zwischen Vertragsabschluss und dem ersten Tag und auch die erste Zeit des Onboardings in vielen Unternehmen nicht strukturiert und durchdacht ist. Gerade diese Zeit ist aber enorm wichtig für Neustarter:innen, denn das ist die Zeit, in der sie das Unternehmen, die Vision, das Team und das Produkt kennenlernen. Mein Kollege Lars Krüger hat genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Und so ist die Idee für elearnio entstanden: Eine digitale Lösung für die Einarbeitung und Weiterentwicklung von Mitarbeitenden.

    Welche Kunden hast du bisher von deinem Unternehmen überzeugen können?

    elearnio wird in vielen unterschiedlichen Branchen eingesetzt. Zu unseren Kunden gehören zum Beispiel Mister Spex, Fraunhofer SIT, Planethome, Claneo, Membrapure, und MOIA – ein Tochterunternehmen der Volkswagen AG.

    Hier haben wir zusammengefasst, wie Mister Spex zum Beispiel sein Remote Onboarding mit elearnio umgesetzt hat. Und hier, wie Claneo die Mitarbeitenden mit elearnio schult.

    Was ist deine Vision für die Zukunft? Wo möchtest du in 3 Jahren stehen?

    Mit elearnio möchten wir es Unternehmen ermöglichen, ihren Mitarbeiter:innen das beste Erlebnis für die Einarbeitung und Weiterentwicklung zu bieten und so die Bindung ihrer Mitarbeitenden aktiv zu fördern. Mit dieser Vision ist unser Ziel, in den kommenden Jahren die führende Lösung in Europa zu werden.

    Dashboard von elearnio
    Dashboard von elearnio

    Was unterscheidet dein Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietest du Unternehmen?

    Als Full-Service Anbieter bieten wir unseren Kunden von der didaktischen Beratung, über moderne, innovative Technologie bis hin zum Premium Kundenservice ein Gesamtpaket für die interaktive Wissensvermittlung, dass es so nicht woanders zu finden gibt.

    elearnio ist die vollständig digitale Lösung für die Einarbeitung und Weiterentwicklung von Mitarbeitenden. Wir legen in der Entwicklung besonders viel Wert auf ansprechende und interaktive Formate, die gemeinsam mit unserem didaktischen Know-How den Lernenden ein einzigartiges Lernerlebnis ermöglichen. Zu den interaktiven Formaten gehören zum Beispiel personalisierte Lernpfade, interaktive Videos und Quizzes. Aber auch automatisierte Pflichtschulungen für Brand-, Arbeits-, und Datenschutz, oder weitere Lerninhalte für z.b. Feedback und Leadership können in elearnio abgebildet werden.

    elearnio Trainings
    elearnio Trainings

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    1. …,dass sich das digitale Lernen in Deutschland weiterentwickelt, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch an Schulen und in anderen Bereichen.

    2. …,dass wir den Mut und die Innovationskraft unserer Entrepreneure mehr nutzen, um Deutschland weiter wettbewerbsfähig zu halten.

    3. …,dass wir alle gesund und munter bleiben und weltweit in Frieden gemeinsam miteinander Leben und Arbeiten können.

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschließende Worte für unsere Leser?

    Eine strukturierte Einarbeitung und die nachhaltige Weiterentwicklung von Mitarbeiter:innen sind wesentliche Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Sie helfen den Unternehmen dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben und ermöglichen gleichzeitig den Mitarbeitenden, sich immer weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Ich wünsche mir, dass viele Unternehmen die Wichtigkeit erkennen, nicht nur für sich und das Unternehmen, sondern auch für die Menschen, die für sie und mit denen sie arbeiten.

    Wo und wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten?

    elearnio kann HIER ganz einfach kostenfrei und selbstständig getestet oder direkt HIER kann ein kostenloses Erstgespräch vereinbart werden.

    Team von elearnio
    Team von elearnio

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-elearnio/feed/ 0
    Nachhaltige Benefits für eine grünere Zukunft: Ein Gespräch mit den Gründerinnen von guud https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-guud/ https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-guud/#respond Wed, 06 Dec 2023 08:33:53 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376416 Herzlich willkommen zu unserem heutigen Interview mit den kreativen Köpfen hinter dem HR-Startup „guud“. Ich habe die Gelegenheit bekommen, mich mit Alina Friedrichs, einer der beiden Gründerinnen, zu unterhalten, um einen tiefen Einblick in die Mission und die Vision von guud zu erhalten. Das HR-Startup guud setzt sich nicht nur für die Schaffung einer nachhaltigen […]

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    Herzlich willkommen zu unserem heutigen Interview mit den kreativen Köpfen hinter dem HR-Startup „guud“. Ich habe die Gelegenheit bekommen, mich mit Alina Friedrichs, einer der beiden Gründerinnen, zu unterhalten, um einen tiefen Einblick in die Mission und die Vision von guud zu erhalten. Das HR-Startup guud setzt sich nicht nur für die Schaffung einer nachhaltigen Unternehmenskultur ein, sondern inspiriert auch dazu, positive Veränderungen im Alltag durch bewussten Konsum zu bewirken.

    In diesem Gespräch erfahren wir, wie Alina Friedrichs und ihre Mitgründerin Susanna Mur die Idee für guud entwickelt haben, welche konkreten Lösungen das Unternehmen für nachhaltige Benefits bietet und welche Visionen sie für die Zukunft haben.

    Die Personen hinter guud

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter eurem HR-Startup guud?

    Hinter guud stecken Susanna Mur und ich – Alina Friedrichs – als Gründerinnen sowie aktuell 4 tolle Teammitglieder, die sowohl in München als auch remote arbeiten. Mit diesem fokussierten Team setzen wir uns jeden Tag dafür ein, unsere Vision zu verwirklichen: Mehr Menschen für ein Stück mehr Nachhaltigkeit in ihrem Alltag zu inspirieren.

    Was hat euch dazu veranlasst, ein HR-Startup zu gründen?

    Die Vorstellung, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und damit einen positiven Impact auf Menschen und die Umwelt zu haben, fand ich schon immer sehr reizvoll. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Für die Gründung von guud kamen verschiedene Dinge zusammen. Ich kannte das Thema Benefits aus einem früheren Job, in dem ich das HR Team geleitet habe. Dieses Wissen hat sich dann verbunden mit einem Herzensthema von mir: Wie können wir mit unseren Konsumentscheidungen positiv Einfluss nehmen auf die Welt, in der wir leben.

    Das macht guud

    Könntest du uns bitte deine konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern?

    Mit guud verbinden wir Benefits für das Team mit dem Engagement von Unternehmen für unsere Umwelt und ihren Standort. Hierfür haben wir im ersten Schritt zwei Produkte entwickelt: die guudcard und den guudschein. Die guudcard ist eine Sachbezugskarte in Kooperation mit MasterCard. Diese kann jeden Monat mit dem Freibetrag von 50 Euro steuerfrei beladen werden. Mitarbeitende können damit dann im nachhaltigen Einzelhandel und Gastronomie bezahlen, zum Beispiel bei Bio-Supermärkten, Second Hand- und Fair Fashion Shops, Fahrradläden oder vegetarischen Restaurants. Der guudschein ist die „Ein-Mal-Variante” dazu, zum Beispiel zum Geburtstag oder zu Weihnachten.

    Diese „nachhaltigen Orte“, die von uns basierend auf über 30 Nachhaltigkeitskriterien geprüft werden, können sie über unsere Online-Karte einfach finden. Damit wollen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, unkompliziert neue nachhaltige Orte zu finden und auszuprobieren. Für Unternehmen bietet guud eine niederschwellige, effektive und sichtbare Möglichkeit, sich für die Umwelt und unsere Städte zu engagieren. Das heißt: Impact über den Arbeitsplatz hinaus, mit jedem einzelnen im Team.

    guud card
    Die guudcard ©SINN MEDIA

    Wie bist du auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    Als ich 2019 nach München kam, habe ich mich der Genossenschaft Future Cooperative angeschlossen, die nachhaltige Orte auf einer Map sichtbar macht. Orte, die von Menschen betrieben werden, die unseren Planeten schützen wollen und die die Personen entlang der Lieferkette fair entlohnen. Die Frage, wie wir mehr Menschen dazu inspirieren können, diese Orte zu besuchen, stand immer wieder im Raum. Die Idee zu guud kam dann ganz zufällig in einem Gespräch mit einem befreundeten Unternehmen, das sich gerade nach Benefits – konkret einer Sachbezugskarte – umschaute. Plötzlich ließ mich der Gedanke nicht mehr los: Was wäre, wenn alle Arbeitnehmer:innen in Deutschland 50 Euro im Monat im nachhaltigen Einzelhandel ausgeben würden? Der Impact wäre enorm!

    Map nachhaltige Orte guud
    Map nachhaltige Orte guud ©SINN MEDIA

    Case Study und Referenzen

    Welche Kunden habt ihr bisher von eurem Unternehmen überzeugen können?

    Im Sommer 2021 haben wir mit kleineren Unternehmen gestartet und das Produkt guudcard – die Sachbezugskarte – getestet. Schnell haben wir gemerkt, dass es nicht nur die Unternehmen anspricht, die Nachhaltigkeit bereits fest in ihrem Geschäftsmodell verankert haben. Viele Unternehmen aus allen Branchen suchen aktuell nach einfachen, effektiven Maßnahmen, um die Nachhaltigkeitsstrategie für ihre Mitarbeiter:innen und Talente greifbar zu machen.

    Seit unserer Gründung im September 2022 machen wir aktiv Vertrieb und haben im letzten Jahr über 130 Unternehmenskunden gewinnen können – von der Fahrradwerkstatt bis zur Bank sind hier alle Unternehmensbranchen und -größen vertreten. Besonders gefreut hat uns, dass wir recht schnell ein Finanzinstitut mit knapp 1.000 Mitarbeiter:innen gewinnen konnten und dort die Mitarbeiter:innen hellauf begeistert waren. Das Unternehmen hat die guudcard eingeführt, um ein glaubwürdiges Zeichen für den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit zu setzen, den sie in allen Unternehmensbereichen vorantreiben. Hier findet ihr die Case Study dazu.

    Die Vision

    Was ist eure Vision für die Zukunft? Wo möchte ihr in 3 Jahren stehen?

    Wir haben uns für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen für eine nachhaltige Variante von Benefits entscheiden und viele haben sich hier bereits auf den Weg gemacht. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass der Firmenwagen und die Flugreise zum Geschäftstermin in Frage gestellt werden und das Bike Leasing Angebot für die Mitarbeiter:innen zur Normalität geworden ist. Diese Entwicklung sehen wir auch bei dem Thema Geschenke und anderen Zusatzleistungen. Wir möchten so viele Unternehmen wie möglich mit der guudcard und dem guudschein erreichen und denken natürlich auch über eine Erweiterung unseres Angebots nach.

    Das macht guud einzigartig

    Was unterscheidet euer Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietet ihr Unternehmen?

    Bisher gibt es in dem Benefit Bereich, in dem wir uns bewegen, kein anderes Unternehmen, das es mit der Nachhaltigkeit wirklich ernst meint. Damit unterscheiden wir uns signifikant. Mit der guudcard kann man nicht tanken gehen oder beim Discounter einkaufen und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wir glauben, dass Nachhaltigkeitsmaßnahmen glaubwürdig und konsequent sein müssen. Gleichzeitig haben die Mitarbeiter:innen mit unseren Produkten ein riesiges Angebot an nachhaltigen Orten, die sie entdecken können. Über 10.000 Orte deutschlandweit haben wir bereits angeschlossen und hier ist vom Bioladen über Gastronomie und Sport bis hin zu Kunst & Kultur wirklich für jede:n etwas dabei.

    guudcard Anbieter und Bezahlung
    guudcard ©SINN MEDIA

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    Ich würde mir wünschen, dass Unternehmen mutig sind, sich konsequent nachhaltig aufzustellen. Nach einer Studie von Stepstone in 2023 würden sich über 70% der Arbeitnehmer:innen eher bei einem nachhaltig agierenden Unternehmen bewerben. Fast 40% würden dafür sogar ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen. Neben dem Impact, den ich als Unternehmen haben kann, zahlt das Thema Nachhaltigkeit also auch enorm auf das Employer Branding und die Talentgewinnung ein. Es gibt also nicht viel zu verlieren, sich glaubhaft nachhaltig aufzustellen – gerade die jüngere Generation fordert das richtiggehend ein.

    Ein weiterer Wunsch ist, dass wir alle unsere Konsumentscheidungen ernst nehmen. Wohin unser Geld fließt, hat einen großen Einfluss darauf, wie unsere Wirtschaft und damit unsere Welt aussieht. Es gibt so viele Unternehmer:innen, Gastronom:innen und Einzelhändler:innen, die unseren Planeten schützen wollen und für die Vielfalt unserer Innenstädte sorgen. Die sollten wir stärken.

    Und der Dritte: Dass uns viele Unternehmen ihr Vertrauen schenken und wir gemeinsam nachhaltige Benefits und irgendwann auch bewussten Konsum zum Standard machen.

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschließende Worte für unsere Leser?

    Ich freue mich, jeden Tag mit Unternehmen zu sprechen, die sich auf den Weg machen und ihre Verantwortung ernst nehmen. Ich hoffe, dass es immer mehr werden und wir gemeinsam so zu einer lebenswerten Zukunft beitragen.

    Kontakt

    Zu guter Letzt das Wichtigste! Wie kann man euch am besten erreichen oder erhält weitere Infos über guud?

    Auf unserer guud benefits Website findet man alle Informationen zu guudcard und guudschein sowie viele Informationen und Inspiration rund um das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen. Gerade haben wir zum Beispiel ein Whitepaper zum Thema “Nachhaltiges Employer Branding” herausgebracht, das man kostenlos herunterladen kann.

    Über die Website kann man auch direkt mit uns in Kontakt treten oder mir gerne auch direkt eine Email schreiben: alina.friedrichs@guud-benefits.com

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    Joineer: KI-gesteuerte Mitarbeiterbefragung für eine Kultur des Vertrauens https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mir-joineer/ https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mir-joineer/#respond Tue, 28 Nov 2023 03:10:00 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376519 David Wartmann, Mitgründer von Joineer, einem HR-Technologie-Startup aus Zürich, ist heute bei mir zu Gast. Joineer hat sich einen Namen gemacht, indem es traditionelle Ansätze von Mitarbeiterbefragungen verändert hat. Mit einem Team von Expert:innen aus verschiedenen Fachrichtungen, darunter IT, User Experience, Human Resources, Psychologie und Business Management, setzt sich Joineer dafür ein, eine Kultur des […]

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    David Wartmann, Mitgründer von Joineer, einem HR-Technologie-Startup aus Zürich, ist heute bei mir zu Gast. Joineer hat sich einen Namen gemacht, indem es traditionelle Ansätze von Mitarbeiterbefragungen verändert hat. Mit einem Team von Expert:innen aus verschiedenen Fachrichtungen, darunter IT, User Experience, Human Resources, Psychologie und Business Management, setzt sich Joineer dafür ein, eine Kultur des Vertrauens und der niedrigen Fluktuation in Unternehmen zu etablieren.

    Im heutigen Interview gibt uns David Wartmann nicht nur einen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Joineer, sondern erklärt auch, wie das Unternehmen mit künstlicher Intelligenz und einem agilen Ansatz die Art und Weise verändert, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden interagieren. Von der Vision für die Zukunft bis hin zu konkreten Erfolgsgeschichten bietet dieses Interview einen tiefen Einblick in die Mission von Joineer, ein positives und produktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

    Wer steckt hinter Joineer?

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter der Joineer AG?

    Mein Name ist David Wartmann und ich bin Co-Founder von Joineer, einem HR-Tech-Startup aus Zürich in der Schweiz. Unser Team setzt sich aus Expert:innen verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter IT, User Experience, Human Resources, Psychologie und Business-Management. Wir sind eine dynamische Gruppe von Absolventen der ETH und HSG, die sich der Entwicklung innovativer HR-Lösungen verschrieben hat, um eine Kultur des Vertrauens und der niedrigen Fluktuation in Unternehmen zu etablieren.

    Was hat euch dazu veranlasst, Joineer zu gründen?

    Die Gründung von Joineer wurde durch das Bedürfnis inspiriert, eine integrative und dynamische Art der Mitarbeiterbefragung zu entwickeln. Unsere Erfahrungen zeigten, dass traditionelle Methoden oft zu starr und zeitintensiv sind. Wir wollten eine Lösung entwickeln, die schnell, anpassungsfähig und wirkungsvoll ist, um eine positive Veränderung in der Arbeitskultur zu fördern.

    Das macht Joineer

    Könntest du uns bitte deine konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern? 

    Joineer revolutioniert die Mitarbeiterbefragung, indem es alle Schritte vom Feedback bis zur Umsetzung von Massnahmen integriert. Wir stellen nur 7 bis 8 relevante Fragen zweimal jährlich, um nah am Puls der Mitarbeitenden zu bleiben. Unsere einzigartige AI-gesteuerte Analyse und die Integration aller Schritte in einer einfach zu bedienenden Online-App heben uns von der Konkurrenz ab.

    Unser Online-Tool geht über die reine Messung der Mitarbeiterzufriedenheit hinaus. Durch den Einsatz von KI generiert unser Tool spezifische Berichte, die für jedes Team individuelle Handlungsempfehlungen bieten. Dies befähigt die Teams, ihre eigenen Probleme zu lösen und fördert eine Kultur des Vertrauens und Engagements. Diese Herangehensweise führt zu einer gesteigerten Produktivität und einer höheren Mitarbeiterbindung im Unternehmen.

    joineer Mitarbeiterbefragung
    joineer Mitarbeiterbefragung

    Wie bist du auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    Die Idee für Joineer entstand aus der Erkenntnis, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, ihre Mitarbeiter effektiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Wir wollten ein Tool entwickeln, das diesen Prozess vereinfacht und gleichzeitig wertvolle Einblicke für das Management bietet.

    Referenzen

    Welche Kunden hast du bisher von deinem Unternehmen überzeugen können?

    Unsere Kunden reichen von Startups bis hin zu multinationalen Konzernen. Ein bemerkenswerter Erfolg war die Implementierung von Joineer in der gesamten TX Group, beginnend mit 50 Nutzern und wachsend auf 2.500. Wir haben gezeigt, dass unser Tool Teams dabei unterstützt, eigene Probleme zu lösen und eine Kultur des Vertrauens und Engagements zu schaffen.

    Was ist deine Vision für die Zukunft? Wo möchtest du in 3 Jahren stehen?

    In drei Jahren streben wir danach, Joineer als führenden Anbieter im Bereich der Mitarbeiterengagement- und Feedback-Tools weiter zu etablieren. Wir wollen unsere Technologie weiterentwickeln und eine noch stärkere Wirkung in der Art und Weise erzielen, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern kommunizieren und interagieren.

    Unser Tool zielt ausserdem auf die Steigerung der sozialen Nachhaltigkeit ab: Es geht darum Gleichberechtigung und -behandlung zu fördern, indem es hilft, z.B. geschlechtsspezifische Vorurteile in Onboarding-, Leistungsmanagement- und Vergütungsprozessen zu identifizieren und anzugehen.

    Das macht Joineer einzigartig

    Was unterscheidet dein Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietest du Unternehmen?

    Joineer hebt sich durch unseren innovativen Ansatz ab, der sich auf Agilität, kontinuierliche Verbesserung und die Nutzung künstlicher Intelligenz konzentriert. Im Gegensatz zu unseren Hauptkonkurrenten, die umfangreiche jährliche oder zweijährliche Befragungen durchführen, bietet Joineer einen agilen Prozess mit wenigen Fragen, die zweimal jährlich gestellt werden. Unser einzigartiger KI-gesteuerter Analyseansatz erlaubt es uns, spezifische Einblicke und Handlungen für jedes Team individuell zu generieren. 

    Ein besonderer Aspekt unserer Methodik ist ausserdem der Einsatz von „Feedforward“ anstelle von traditionellem Feedback. Dies bedeutet, dass wir nicht Rückmeldungen zur Vergangenheit sammeln, sondern uns auf zukunftsorientierte, positive Vorschläge für Verbesserungen konzentrieren. Diese Herangehensweise fördert eine proaktive, lösungsorientierte Kultur im Unternehmen und trägt dazu bei, eine dynamische Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter sich gehört und wertgeschätzt fühlen.

    joineer – Was ist der Teambarometer
    joineer – Was ist der Teambarometer?

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    1. Eine noch stärkere Implementation von Feedforward-Kultur in Unternehmen.
    2. Eine Arbeitswelt, in der jede:r Mitarbeiter:in das Gefühl hat, gehört zu werden und einen Beitrag leisten zu können.
    3. Noch mehr Unternehmen helfen zu können, eine Kultur zu schaffen, in der jede und jeder gerne zur Arbeit geht.

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschliessende Worte für unsere Leser?

    Vielen Dank für die Möglichkeit, Joineer vorzustellen. Wir sind leidenschaftlich daran interessiert, Unternehmen dabei zu helfen, eine positive und produktive Arbeitsumgebung zu schaffen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen, die ihre Mitarbeiterbeteiligung stärken möchten. Gerne stehen wir auch für einen Pilotcase zur Verfügung – melde dich! 

    Kontakt

    Wo und wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten?

    Wenn du mehr über unser Tool erfahren willst, dann buche direkt einen unverbindlichen Call mit uns unter: https://joineer.com/meeting-buchen/
    oder schreib mir einfach eine E-Mail unter david@joineer.com. 

    joineer Gründer David Wartmann
    Co-Founder David Wartmann

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    troodi: Die Brücke zwischen klassischer Personalentwicklung und digitalen Lernformaten https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-troodi/ https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-troodi/#respond Mon, 27 Nov 2023 08:35:08 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376482 Mit troodi hat Philip Klasen-Schwidetzki eine Plattform geschaffen, die klassische Personalentwicklung mit digitalen Lernformaten verbindet. Im HR-Startup Interview gibt der Gründer Einblicke in die Entstehung von troodi, erläutert die Geschäftsidee und teilt seine Vision für die Zukunft der Personalentwicklung. Entdecken Sie, wie troodi die Potenziale der Mitarbeiter optimal fördert und Unternehmen fit für die Herausforderungen […]

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    Mit troodi hat Philip Klasen-Schwidetzki eine Plattform geschaffen, die klassische Personalentwicklung mit digitalen Lernformaten verbindet. Im HR-Startup Interview gibt der Gründer Einblicke in die Entstehung von troodi, erläutert die Geschäftsidee und teilt seine Vision für die Zukunft der Personalentwicklung. Entdecken Sie, wie troodi die Potenziale der Mitarbeiter optimal fördert und Unternehmen fit für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt macht.

    Wer steckt hinter troodi?

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter troodi?

    Gerne. Mein Name ist Philip Klasen-Schwidetzki und ich bin Gründer und Geschäftsführer der troodi GmbH. Ich habe troodi 2020 gegründet, um die Stärken klassischer Personalentwicklung und digitaler Lernformate in optimaler Weise miteinander zu verbinden. 

    Neben mir arbeitet ein junges interdisziplinäres Team von aktuell 13 Personen daran das Unternehmen voranzubringen. Dabei versuchen wir ganz im Sinne von „Practice what you preach“ viele unserer Ansätze auch intern einzubinden und die Philosophie unserer Trainings konsequent intern zu leben. Zudem gehört troodi zur CONTRACT Stiftung und ist damit Teil eines Unternehmensverbandes.

    Was hat dich dazu veranlasst, ein HR-Startup zu gründen? Wie bist du auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    Bevor ich troodi gegründet habe, habe ich 10 Jahre als Berater/Trainer/Coach/Moderator in der Personal- und Organisationsentwicklungsberatung CONTRACT gearbeitet. Ich habe also viel Zeit im Trainingsraum verbracht und diesen Job mit großer Begeisterung gemacht. Mit der Zeit ist mir aber aufgefallen, dass wir mit unseren klassischen Präsenzangeboten oft relativ spät dran waren. Teilnehmende haben mir im Training immer mal zurückgemeldet, dass Sie sich gewünscht hätten dieses Wissen zu einem früheren Zeitpunkt (z.B. bei Übernahme ihrer neuen Rolle) vermittelt bekommen zu haben. Und da ich viel mit jungen Tech-Organisationen gearbeitet habe und dort viel Inspiration erhalten habe, habe ich beschlossen, unsere Inhalte und den Stil, in dem wir unsere Trainings durchführen, zu digitalisieren. So sollten die Inhalte den Teilnehmenden schnell und bedarfsgerecht zur Verfügung stehen können. Mit diesem Ziel habe ich troodi zunächst als internes Projekt gestartet, aber recht schnell bemerkt, dass sich diese Idee besser umsetzen lässt, wenn wir ein eigenständiges Unternehmen gründen. 

    Dieses Problem löst troodi

    troodi blended learning
    blended learning mit troodi

    Könntest du uns bitte deine konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern?

    In aller Kürze kann man es so zusammenfassen: Eine neue Arbeitswelt braucht neue Formen des Lernens. Troodi entwickelt hochwertige Personalentwicklungslösungen, die Organisationen dabei unterstützen, das volle Potenzial ihrer Mitarbeitenden zu entfalten. Mit unseren digitalen Lernprogrammen und Blended Learning Journeys vermitteln wir Fach- und Führungskräften wichtige Zukunftskompetenzen und unterstützen Organisationen in Transformationsprozessen.

    Welche Kunden hast du bisher von deinem Unternehmen überzeugen können?

    Mittlerweile sind wir bei einer großen Anzahl unterschiedlichster Kunden im Einsatz – vom Konzern über Mittelstand bis hin zu Startups. Zuletzt sind sogar einige öffentliche Organisationen und NGOs dazugekommen, was mich sehr freut. Hier zwei Fallbeispiele für Kundenprojekte, die wir mit der Sparkassenakademie und METRO Markets realisiert haben. 

    Was ist deine Vision für die Zukunft? Wo möchtest du in 3 Jahren stehen?

    In drei Jahren möchte ich troodi gern als Marke so weit weiterentwickelt haben, dass wir als eine der Top-Adressen für moderne Personalentwicklung bekannt sind. Und Top-Adresse bedeutet für mich, dass unsere Konzepte nachhaltig erfolgreich sind und Kunden mit uns langfristig zusammenarbeiten. Um ehrlich zu sein, passiert das derzeit schon und trotzdem gibt es im Produkt, in der Organisation und natürlich auch an vielen weiteren Stellen Dinge, die wir bis dahin noch tun können. 

    Das macht troodi einzigartig

    Was unterscheidet dein Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietest du Unternehmen?

    Spontan würde ich folgende Punkte aufzählen:

    • Wir haben im Vergleich zu vielen HR-Tech und Plattform-Anbietern einen fundierten und langjährigen Personal- und Organisationsentwicklungshintergrund.
    • Unser Ansatz in unseren Inhalten, Lernprogrammen und Live-Sessions ist sehr stark auf Praxisnähe und Anwendbarkeit ausgerichtet. Wir wollen keine Wissenssammlungen produzieren, sondern echte Alltagspartner sein, die schnell Wirkung erzielen.
    • Unsere Plattform ist komplett auf User Experience optimiert. Wir haben viele Kunden, die zwar eigene Learning Management Systeme haben, sich aber am Ende doch entscheiden die Programme auf unserer Plattform anzubieten, da die Lernerfahrung dort einfach angenehmer ist. Und das obwohl wir unsere Programme auch auf Fremdsystemen zur Verfügung stellen können. 
    • Und zuletzt gibt es nahezu keinen Wettbewerber, der in Sachen Qualität mit unseren Blended Learning Angeboten mithalten kann. Es ist alles aus einer Hand, die Maßnahmen sind bis ins Detail aufeinander abgestimmt und da haben wir etwas geschaffen auf das ich echt stolz bin. Merkt man auch, was? 😉
    troodi Plattform
    troodi Plattform

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    1. Dass es uns gelingt auch mit dem Wachstum des Unternehmens immer klar zu unseren Werten von Transparenz, Augenhöhe und Empowerment zu stehen. Ich persönlich bin seit bald 15 Jahren damit beschäftigt Unternehmen dabei zu begleiten eine wettbewerbsfähige Kultur von Empowerment, Vertrauen und Ambition zu entwickeln oder zu erhalten. Deshalb sind mir diese Themen wahnsinnig wichtig und deshalb habe ich da natürlich höchste Erwartungen an mich und mein Team.
    2. Dass wir unsere Ziele/Vision, die ich vorhin beschrieben habe, erreichen und ein nachhaltig etabliertes Unternehmen und anerkannte Qualitätsanbieter im Bereich Learning und Development werden bzw. bleiben.
    3. Und für mich persönlich (wenn das okay ist 😉): Dass es mir auch weiterhin möglich bleibt direkt mit Teilnehmenden zu arbeiten und meine Rolle als Coach und Trainer neben den Aufgaben in der Geschäftsführung von troodi beizubehalten. Ich habe diese Rolle immer wahnsinnig gerne gemacht und genieße es gerade sehr, dass es mir neben der wahnsinnig spannend Arbeit dieses Unternehmen aufzubauen und weiterzuentwickeln immer noch möglich ist ein paar Trainings und Coachings zu übernehmen und direkt mit unseren Teilnehmenden zu arbeiten.

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschließende Worte für unsere Leser?

    Danke für das Gespräch und Danke für euer Interesse! Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch gerne einen kostenlosen Eindruck unserer Inhalte verschaffen. Auf unserer Website kann man sich einen kostenlosen Zugang zu unserer Plattform und zwei vollständigen Programmen freischalten. https://grow.troodi.de/portal/signup.

    Kontakt

    Wo und wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten?

    Schreibt mir gerne eine Mail an ps@troodi.de oder sprecht mich auf LinkedIn an. Ich freue mich immer über neue Kontakte und Austausch. 

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

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    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    Wertschätzung im Fokus: Wie Bonos.io dazu beiträgt, Mitarbeiter im Unternehmen zu stärken https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-bonos/ https://hrtalk.de/hr-startup-interview-mit-bonos/#respond Thu, 23 Nov 2023 03:41:00 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376453 Bonos.io, eine Plattform für Mitarbeitermotivation, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderungen aufzugreifen und eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter zu schaffen. Wir haben die Gelegenheit, mit Alexander Stumpf, einem Mitglied des Entwicklerteams hinter Bonos.io, zu sprechen. Im Interview erzählt er uns, wie die Idee zu Bonos entstand, welche Vorteile die Plattform bietet und wie […]

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    Bonos.io, eine Plattform für Mitarbeitermotivation, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderungen aufzugreifen und eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter zu schaffen. Wir haben die Gelegenheit, mit Alexander Stumpf, einem Mitglied des Entwicklerteams hinter Bonos.io, zu sprechen. Im Interview erzählt er uns, wie die Idee zu Bonos entstand, welche Vorteile die Plattform bietet und wie sie dazu beiträgt, Mitarbeiter nicht nur zu binden, sondern auch wertgeschätzt zu machen.

    Wer steckt hinter Bonos?

    Was für ein Team steckt hinter Bonos? Wie kam es dazu?

    Wir sind ein starkes, junges Entwicklerteam welches aus einem großen Baukonzern entsprungen ist. Employer Branding, Recruiting usw. sind wahnsinnig spannende Themen, die die HR-Welt auf Trab halten. Daher beschäftigen wir uns damit, wie man einerseits qualifizierte und motivierte Mitarbeiter langfristig im Unternehmen hält, andererseits aber auch für Bewerber ein interessanter Arbeitgeber werden kann. Wir wollen die Bindung der Mitarbeiter an Ihr Unternehmen stärken und haben deswegen Bonos entwickelt. Unsere konkrete Idee ist es, eine Win-Win Situation für Unternehmen und Mitarbeiter zu schaffen.

    Was unterscheidet Bonos von anderen Benefit-Anbieter-Plattformen?

    Bonos.io wurde entwickelt, um die Mitarbeitermotivation und -bindung zu steigern und die Unternehmenskultur zu verbessern. Wir ermöglichen es Unternehmen die zusätzliche Tätigkeiten Ihrer Mitarbeitenden sichtbar zu machen und personalisiert zu belohnen. Die Mitarbeitenden können auf unserer Plattform selbst wählen, welche Belohnung am besten zu Ihnen passt. Entscheiden Sie sich also, Ihre Mitarbeitenden für eine besondere Leistung mit 50€ zu belohnen, kommen diese auch zu 100% bei an. Der Mitarbeitende spart sich Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben und Sie als Arbeitgeber sparen sich ebenfalls Sozialversicherungsabgaben! Win-Win! Zudem ist die Plattform einfach und intuitiv zu nutzen, was es für Unternehmen und dessen Mitarbeitenden leicht macht, die Plattform zu nutzen. Es müssen keine Gedanken an steuerrechtlichen Grenzen verschwendet werden – das macht die Plattform komplett automatisiert.

    bonos Dashboard
    Bonos Dashboard

    Wie kann Bonos.io dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter in ihrem Unternehmen geschätzt und wertgeschätzt fühlen?

    Jedes Unternehmen lebt von seinen großartigen und engagierten Mitarbeitenden. Leider gehen viele überdurchschnittliche Leistungen im Arbeitsalltag einfach unter. Daher wollten wir diese zusätzlichen Leistungen sichtbarer für den Arbeitnehmer aber auch Arbeitgeber machen und eine Feedbackkultur etablieren. Mit Bonos hat jeder Arbeitgeber die Chance seinen Mitarbeitenden transparent und offen Feedback zu geben und diese zu belohnen.

    Vorteile von Bonos

    Welche Vorteile bietet Bonos.io Unternehmen, die eine Mitarbeitermotivationsplattform suchen?

    Die Motivation findet ganz gezielt statt. Die Actions können so definiert werden, dass Unternehmensziele besser und effizienter erreicht werden. Dies schafft nicht nur für Sie als Arbeitgeber einen Vorteil, sondern auch eine positive Arbeitsumgebung für Ihre Mitarbeitenden. Die Belohnung ist ebenfalls zielgerichtet und personalisiert: Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da es Unternehmen ermöglicht, ihre Mitarbeitenden auf eine Weise anzusprechen, die für sie relevant und ansprechend ist.

    Das sind einige starke Vorteile. Aber welche Vorteile bietet Bonos.io für die Mitarbeitenden?

    Neben der ganzen Zusatzleistung in Form von Bonos-Punkten, gesparten Steuer- und SV-Abgaben, steht die Anerkennung für überbetriebliche Leistungen ganz vorne, ob das nun Überstunden, ein besonderer Kunden-Vertragsabschluss, Samstagsarbeit oder anderes freiwilliges Engagement des Mitarbeitenden ist – Sie wird sichtbar gemacht! Außerdem bieten wir nicht nur die ganze Bandbreite an steuerbegünstigten Benefits an, sondern wir ermöglichen es unseren Kunden auch betriebliche Benefits wie z.B. einen zusätzlichen Urlaubstag anzubieten. Die Erkenntnis an Unternehmen zu vermitteln, dass Ihre Mitarbeitenden ihr größtes und wertvollstes Gut sind, ist uns eine ganz besondere und wichtige Aufgabe.

    Bisherige Erfolgsgeschichten

    Was für Erfolgsgeschichten gibt es mit Bonos bereits zu erzählen? Habt Ihr schon erfolgreiche Anwendungen in bestimmten Unternehmen?

    Unsere größten Kunden sind die Lindner Group aus Arnstorf, Greif Mietwäsche aus Augsburg und Horsch Gruppe mit Hauptsitz in Schwandorf.  

    bonos Referenzen
    Kundenstimmen

    Kontakt

    Wie und Wann kann ich mit Bonos starten?

    Das Wann ist ganz einfach: Gleich morgen! Die Implementierung und Individualisierung an IHR Unternehmen übernehmen wir. In Kontakt treten können Sie am einfachsten sind unter der E-Mail sales@bonos.io oder direkt mit mir unter alexander.stumpf@tibe.io. Gerne könnt Ihr mich auch über LinkedIn kontaktieren.

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    onyo: Die Plattform, die das Homeoffice zum professionellen Arbeitsplatz macht https://hrtalk.de/onyo/ https://hrtalk.de/onyo/#respond Thu, 02 Nov 2023 07:47:16 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376363 Selbst im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung und des flexiblen Arbeitens von zu Hause aus gibt es nach wie vor Herausforderungen und Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt. Die Gründerin von onyo, Niao, hat eine Vision, wie Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen von der modernen Arbeitswelt profitieren können. In diesem Interview teilt sie ihre Inspiration, die Entstehungsgeschichte […]

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    Selbst im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung und des flexiblen Arbeitens von zu Hause aus gibt es nach wie vor Herausforderungen und Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt. Die Gründerin von onyo, Niao, hat eine Vision, wie Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen von der modernen Arbeitswelt profitieren können. In diesem Interview teilt sie ihre Inspiration, die Entstehungsgeschichte ihres HR-Startups und wie onyo dazu beiträgt, das Homeoffice in einen professionellen und inspirierenden Arbeitsplatz zu verwandeln.

    Das Interview bietet einen Einblick in die Mission und Vision von onyo sowie die konkreten Lösungen, die sie entwickelt haben, um Unternehmen und Mitarbeitende in der Ära des Homeoffice optimal zu unterstützen. Erfahren Sie, wie das HR-Startup onyo die Arbeitskultur revolutioniert und die Arbeitswelt in den eigenen vier Wänden auf ein neues Niveau hebt.

    Wer steckt hinter onyo?

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter onyo?

    Ich bin Niao, Mitgründerin von onyo. Ich bin in China aufgewachsen und habe Architektur studiert. Vor meiner Gründung von onyo war ich u.a. viele Jahre bei BMW als Projektleiterin für Arbeitsweltenstrategien und Projekte tätig. Dabei wurde meine Leidenschaft für die Gestaltung gesunder und inspirierender Arbeitswelten entfacht. Mein Mitgründer, Jens Wöhrle, ist von jung auf Techie. Nach seinem Studium in Informatik und Mathematik gründete er ein Unternehmen in Afrika, und war vor onyo Chief of Staff bei der BNP Paribas Personal Investors. Neben uns Gründern besteht onyo aus einem Team hochmotivierter und  diverser Kollegen und Kolleginnen, welche jeden Tag daran arbeiten, das Arbeiten von zu Hause produktiver, gesünder, besser und nachhaltiger zu gestalten. onyo steht für “working on your terms”. In meinem früheren Berufsleben habe ich beobachtet, dass bei Arbeitnehmenden der Wunsch nach Selbstentfaltung und Selbstbestimmung steigt. Die rasante Verbreitung des Homeoffice nach der Pandemie ist dabei sicherlich ein Ausdruck dieses Wunsches.

    Was hat dich dazu veranlasst, ein HR-Startup zu gründen?

    Mitarbeitende sind das wertvollste Gut für ein Unternehmen. Ich war schon immer von der Kraft und Kreativität begeistert, welche ein Team hervorbringen kann, wenn diesem das notwendige Vertrauen und der Handlungsfreiraum gegeben werden. Die Pandemie zwischen 2020 und 2022 hat die Präsenzkultur auf den Kopf gestellt. Bei über 90% der deutschen Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitenden wird relevant von zu Hause gearbeitet. Neben den Vorteilen stehen Unternehmen jedoch auch vor neuen Herausforderungen: Wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Mitarbeitenden zu Hause eine gesunde, produktivitätsfördernde Arbeitsumgebung haben? Wurden alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt? Wie geht es den Mitarbeitenden wirklich? Wie fördert man den persönlichen Austausch trotz Homeoffice? Solche Fragen möchten wir mit unserer technisch skalierbaren Lösung beantworten, und in Zukunft den 190m Homeoffice Nutzern in Europa und Nordamerika das beste Arbeitserlebnis am heimischen Arbeitsplatz ermöglichen.

    Dieses Problem löst onyo

    Könntest du uns bitte deine konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern? 

    onyo professionalisiert das Arbeiten von zu Hause aus durch eine 360° Kombination aus Marktplatz und SaaS-Lösung, die wie folgt funktioniert:

    1. Marktplatz: Mitarbeitende statten sich mit wenigen Klicks selbst aus. onyo kümmert sich um die Finanzierung, Prozesse und Logistik über die Plattform und deren Lieferkettennetzwerk.
    2. SaaS-Module: Zusätzliche Plug-and-Play-Lösungen zur Verbesserung der Produktivität, Sicherstellung von Compliance, Erhöhung des Mitarbeiterwohlbefindens und Unterstützung der Teamkoordination.

    Wie bist du auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    Als die Pandemie ausbrach, wurden fast alle Büroarbeitskräfte ins Homeoffice geschickt. Einige aus meinem Freundeskreis bekamen schnell gesundheitliche Probleme wie Rückenschmerzen und Verspannungen, durch die nicht vorhandene ergonomische Ausstattung. Eine höhere Arbeitsbelastung und ungesunde Arbeitsroutinen waren weitere Folgen. Während die Büros von einer ganzen Industrie betreut werden, sind die Mitarbeitenden zu Hause auf sich allein gestellt. 2/3 arbeiten unter ungesunden Arbeitsbedingungen nur mit Laptop zu Hause Das Homeoffice ist für 50% der Beschäftigten in Deutschland ein Bestandteil des Arbeitsalltags, jedoch sollte die Arbeit nicht am Küchentisch stattfinden. Das Homeoffice muss professionalisiert werden. Wir von onyo ermöglichen es Unternehmen mit unserer B2B-Plattform ihre Mitarbeitenden aktiv bei der Gestaltung einer professionellen, hybriden Arbeitsorganisation im Homeoffice zu betreuen.

    Referenzen von onyo

    Welche Kunden hast du bisher von deinem Unternehmen überzeugen können? 

    Für uns ist jedes Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden bei dem relevant zu Hause gearbeitet wird ein möglicher Kunde – Dies spiegelt auch unsere Kundenbasis wider. So können wir sowohl globale Konzerne wie z.B. NTT Data, den Mittelstand mit z.B. Hansa Armaturen als auch Grown-Ups wie z.B. sevDesk unsere Kunden nennen.

    Die Vision von onyo

    Was ist deine Vision für die Zukunft? Wo möchtest du in 3 Jahren stehen?

    Wir wurden gerade von Zukunft Personal 2023, einer der größten HR-Messen in Europa als Gewinner des HR Innovation Awards ausgezeichnet. Unser Ziel ist es, in 3 Jahren die Go-To-Plattform für hybride Arbeit zu sein mit unserem Marktplatz als Kern und weiteren SaaS-Lösungen für ein ganzheitliches Angebot rund um das Thema Homeoffice, wie zum Beispiel mit automatischer Kostenabrechnung oder Internet & Cyber-Security-Services . Mit onyo möchten wir nicht nur Unternehmen dabei unterstützen, das hybride Arbeitsmodell sorglos und einfach zu implementieren, sondern zugleich unseren Beitrag zur Gesellschaft und der Umwelt leisten. Denn, durch die sinnvolle Nutzung des Homeoffice fördern wir Inklusion, vermeiden Millionen Tonnen CO2, und schaffen neue Räume fürs Wohnen.

    Der USP von onyo

    Was unterscheidet dein Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietest du Unternehmen?

    Unsere moderne Plattform und das umfassende Produktangebot. Unsere eigens entwickelte Plattform ermöglicht es unseren Kunden, tausende Mitarbeitende zentral über Schnittstellen zu allen gängigen HR Management Systems zu verwalten. Mitarbeitende können sich im Self-Service-Bereich unter mehr als 4.000 Produkten ihre individuelle Homeoffice-Ausstattung zusammenklicken. SaaS Module wie Well-being, eine digitale Gefährdungsbeurteilung und Desk-Booking runden unser Produktportfolio ab. Wir sind der einzige Anbieter, der das Thema so ganzheitlich angeht.

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    Ich würde mir wünschen, dass jeder Mensch die Chance bekommt, ein erfüllendes Berufsleben zu führen; dass die Workplace-Industrie insgesamt nachhaltiger wird und, dass wir Menschen trotz der schnellen technischen Entwicklung wie KI stets in den Fokus setzen.

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschließende Worte für unsere Leser?

    Sei die Veränderung, die du sehen möchtest.

    Wo und wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten?

    Am einfachsten findet man mich über LinkedIn, oder schreib mir einfach eine E-Mail an niao@onyo.io

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

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    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    mellow: Das HR-Startup, das Coaching für alle zur Realität macht https://hrtalk.de/mellow-interview/ https://hrtalk.de/mellow-interview/#respond Tue, 31 Oct 2023 04:32:00 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376323 Das Thema psychische Gesundheit gewinnt in der Welt des Personalwesens und der Unternehmensentwicklung zunehmend an Bedeutung. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, ihre Mitarbeiter in diesem Bereich zu unterstützen und Startups wie mellow sind Vorreiter auf diesem Gebiet. In unserem Interview mit den Gründern von mellow, Mareike Pfennig und Manuel Mai, tauchen wir in […]

    Der Beitrag mellow: Das HR-Startup, das Coaching für alle zur Realität macht erschien zuerst auf HRtalk.de - HR Blog.

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    Das Thema psychische Gesundheit gewinnt in der Welt des Personalwesens und der Unternehmensentwicklung zunehmend an Bedeutung. Unternehmen erkennen zunehmend, wie wichtig es ist, ihre Mitarbeiter in diesem Bereich zu unterstützen und Startups wie mellow sind Vorreiter auf diesem Gebiet. In unserem Interview mit den Gründern von mellow, Mareike Pfennig und Manuel Mai, tauchen wir in die Welt des HR-Startups ein und erfahren, wie sie die Brücke zwischen mentaler Gesundheit und Mitarbeiterentwicklung schlagen. Wir beleuchten ihre Inspiration, die Geschäftsidee hinter mellow und ihre Vision für die Zukunft, während sie die Standards im HR-Bereich neu definieren.

    Die Mission von mellow ist die Verbesserung der psychischen Gesundheit und die Entwicklung von Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind. Erfahren Sie in diesem Interview, wie mellow die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter unterstützen, auf den Kopf stellt und sich dabei auf die individuellen Bedürfnisse konzentriert.

    Wer steckt hinter mellow?

    Vielen Dank, dass du dir für das Interview die Zeit nimmst. Stell dich den HRtalk Lesern doch kurz vor. Welche Personen stecken hinter mellow?

    Vielen Dank für die Einladung, Philipp.

    Wir sind Mareike Pfennig und Manuel Mai und zusammen haben wir mellow gegründet. Wir kennen uns seit über 20 Jahren und uns verbindet eine langjährige Freundschaft und der Drang, etwas bewegen zu wollen.

    mellow, ist eine all-in-one Coaching Plattform für mentale Gesundheit und Mitarbeiterentwicklung. Wir helfen Unternehmen bei der Prävention psychischer Erkrankungen und der Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden.

    Was hat euch dazu veranlasst, ein HR-Startup zu gründen?

    Wir glauben, dass es für erfolgreiche Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist, seine Mitarbeitenden in ihrer Weiterentwicklung und mentalen Gesundheit zu unterstützen.

    Wir haben erkannt, dass Mitarbeitende aller Generationen, insbesondere der Generation Z solche Angebote einfordern. Sie entscheiden nicht selten über den Verbleib eines Mitarbeitenden im Unternehmen oder die Entscheidung eines Bewerbers für das Unternehmen. 

    Gleichzeitig ist es heute für Unternehmen schwierig, entsprechende Unterstützung kosteneffizient und wirksam anzubieten. Die vorhandenen Lösungen setzen auf one-fits-all Angebote, die nach dem Gießkannenprinzip eingesetzt werden. Funktioniert auch, ist aber teurer und weniger effektiv.  

    Und deshalb haben wir mellow gegründet. 

    Was macht mellow?

    Könntest du uns bitte eure konkrete Geschäftsidee hinter deinem HR-Startup erläutern?

    Im Grunde ist es ganz einfach: Unsere Kunden buchen ein Coaching-Kontingent, dass dann von ihren Mitarbeitenden anonym über mellow abgerufen werden kann. Zusätzlich führen wir Workshops mit den Mitarbeitenden durch. Das hat zwei entscheidende Vorteile: aufgeklärte Mitarbeitende und eine hohe Nutzungsquote. 

    Wie seid Ihr auf die Idee für dein HR-Startup gekommen?

    Die Idee zu mellow entstand aus einem eigenen Leidensdruck heraus. Sowohl wir selbst als auch viele in unserem Freundes- und Bekanntenkreis waren schon mal an dem Punkt, wo externe Unterstützung hilfreich gewesen wäre. Allerdings haben viele Unternehmen dazu noch keine Lösung im Angebot. Die betroffenen Personen machen sich dann entweder privat auf die Suche oder versuchen die Situation solange es geht „auszuhalten“. Das kann fatale Folgen haben: hohe Krankheitsstände und Fluktuation, sowie niedrige Produktivität. Das wollen wir vermeiden!

    mellow Interface und Dashboard
    mellow Interface

    Referenzen von mellow

    Welche Kunden hast du bisher von deinem Unternehmen überzeugen können?

    Unsere Kunden sind Unternehmen mit 25 bis 500 Mitarbeitenden. Häufig vor, während oder nach einer starken Wachstumsphase. Oft kommen Unternehmen auf uns zu, weil Mitarbeitende aktiv nach Coaching-Angeboten gefragt haben. Andere sehen sich mit hoher Fluktuation und Wettbewerb um die besten Talente konfrontiert. Wir können das mit ihnen gemeinsam lösen. 

    Die Vision von mellow

    Was ist deine Vision für die Zukunft? Wo möchtest du in 3 Jahren stehen?

    Mit mellow haben wir noch großes vor. Wir wollen Unternehmen in ganz Europa langfristig unterstützen. Wir wollen den Impact von Coaching messbar machen. In 3 Jahren unterstützen wir Mitarbeitende von weit über 100 Unternehmen aus ganz Europa.

    Der USP von mellow

    Was unterscheidet dein Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bietest du Unternehmen?

    Wir erfinden das Rad nicht neu, machen es aber leichter zugänglich und effizienter. Die meisten bestehenden Lösungen für mentale Gesundheit oder Coaching generell lassen sich in zwei Kategorien einteilen: 

    1. One-fits-all Angebote die nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen eingehen.

    2. Angebote nach dem Gießkannenprinzip. Jeder Mitarbeitende macht mit, ob er möchte oder das Angebot seinem Bedarf entspricht – oder nicht.

    Mit mellow gehen wir neue Wege. Jedes Coaching ist individuell auf die Bedürfnisse, die Sprache und den Hintergrund des Mitarbeitenden zugeschnitten. Es wird nicht einfach jeder/jede Mitarbeitende gecoacht, sondern bedarfsgerecht. 

    Damit erreichen wir, dass Mitarbeitende intensive Unterstützung erhalten, wenn sie sie am nötigsten haben. Mitarbeitende, die aktuell keinen Bedarf haben, wiederum verbrauchen nicht unnötig Ressourcen. 

    Coaching ist auf den ersten Blick kostenintensiver als andere Lösungen. In Summe, gerade weil nicht blind drauf los gecoacht wird, ist es jedoch effizienter, nachhaltiger und wirksamer als andere Lösungen. 

    Wenn du heute drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

    1. Coaching für alle!

    2. Mentale Gesundheit ohne Stigmata!

    3. Ganzheitliche Gesundheitsfürsorge!

    Vielen Dank für deine Zeit. Hast du noch einige abschließende Worte für unsere Leser?

    Mentale Gesundheit betrifft uns alle. Es ist wichtig, dass wir offen darüber sprechen und Unterstützung anbieten, wo es geht.

    Kontakt zu mellow

    Wo und wie kann man am besten mit dir in Kontakt treten?

    Schreibt uns am besten eine E-Mail an manuel@my-mellow.com. Besucht auch gerne unsere Website: www.my-mellow.com

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

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    Certif-ID International: KI-unterstützte Lösungen für die internationale Fachkräftegewinnung https://hrtalk.de/certif-id/ https://hrtalk.de/certif-id/#respond Fri, 27 Oct 2023 04:00:00 +0000 https://hrtalk.de/?p=23376304 Der Arbeitsmarkt ist heute globaler und dynamischer als je zuvor. Unternehmen stehen weltweit vor der Herausforderung, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden und zu rekrutieren, um mit den Anforderungen der modernen Wirtschaft Schritt zu halten. Aber wie können wir sicherstellen, dass der Prozess der Rekrutierung von Fachkräften effizienter, transparenter und effektiver wird? Hier kommt Certif-ID International ins […]

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    Der Arbeitsmarkt ist heute globaler und dynamischer als je zuvor. Unternehmen stehen weltweit vor der Herausforderung, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden und zu rekrutieren, um mit den Anforderungen der modernen Wirtschaft Schritt zu halten. Aber wie können wir sicherstellen, dass der Prozess der Rekrutierung von Fachkräften effizienter, transparenter und effektiver wird? Hier kommt Certif-ID International ins Spiel.

    Erfahren Sie mehr über die Rolle von Certif-ID bei der Förderung von Innovationen im Personalwesen und bei der Gestaltung der Zukunft der Fachkräftegewinnung.

    Wer steckt hinter Certif-ID?

    Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Stellen Sie sich doch bitte unseren HRtalk-Lesern kurz vor. Wer sind die Menschen hinter Certif-ID International?

    Ich bin Tim Miller, Gründer und Geschäftsführer von Certif-ID International, einem Startup aus Köln. Ich bin gebürtiger Engländer, lebe in Deutschland und würde mich selbst als Weltbürger bezeichnen. Bei Certif-ID arbeiten aktuell 7 Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, 27 in Indien und 2 in der Türkei.

    Was hat Sie dazu bewogen, ein HR-Start-up-Unternehmen zu gründen?

    Nachdem ich in verschiedenen Ländern gelebt habe, von Japan über Dubai bis hin zu Indien, Australien und Deutschland, sind mir zwei große Herausforderungen des internationalen Arbeitsmarktes bewusst geworden. Erstens der Mangel an qualifizierten Fachkräften in entwickelten Märkten und zweitens die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn qualifizierte Fachkräfte aus Drittländern in einem entwickelten Land arbeiten möchten. Ich glaube, dass viele der aktuellen Probleme schon aufgrund der hohen Anzahl an benötigten Fachkräften nur mit Digitalisierung und KI behoben werden können. Das gilt vor allem für die Steuerung des Migrationsprozesses selbst, aber auch für die Verifizierung von Zertifikaten, für den konkreten Kompetenzabgleich, für das Ausstellen von Visa und viele andere Dinge mehr.

    Was macht Certif-ID?

    Könnten Sie bitte Ihre konkrete Geschäftsidee für Ihr HR-Startup erläutern?

    Certif-ID hat eine KI-unterstützte Plattform entwickelt, mit der es möglich ist, den gesamten Migrationsprozess einer Fachkraft, etwa aus Indien nach Deutschland, digital abzubilden. Dazu gehören fünf wesentliche Innovationen. 

    1. Unsere Plattform TalentSure ist in der Lage, alle für eine Migration erforderlichen Schritte wie Dokumentenmanagement, Sprachkurse, CV’s, Bewerbungsvideos etc. auf Personenebene zur Verfügung zu stellen, zu tracken, zu steuern und zu bewerten. 
    2. Mit Hilfe von KI haben wir einen digitalen Kompetenztest für Fachkräfte auf Grundlage des umfassenden europäischen Kompetenzregisters ESCO entwickelt.
    3. Die Ergebnisse dieses Kompetenztests werden mit den beruflichen Anforderungen gematcht, die Unternehmen für einen Job definiert haben. Heraus kommt bei jedem match ein Kompetenzpass, der exakt aufzeigt, wo bei einer passenden Fachkraft die gewünschten und vorhandenen Kompetenzen übereinstimmen und wo sie voneinander abweichen. Dazu gibt es Vorschläge für Schulungspartner in Deutschland und passende finanzielle Fördermöglichkeiten. 
    4. Für alle weiteren Prozessschritte wie Visaantrag, Transferorganisation, Relocation, Sprachschulung bis hin zu Integrationsworkshops in den Unternehmen haben wir Partner in unser Netzwerk eingebunden, die Unternehmen bei Bedarf unterstützen können. Deren Leistungen werden ebenfalls über unsere Plattform TalentSure getrackt, sodass jederzeit transparent ist, wie weit der Migrationsprozess bei jeder einzelnen Fachkraft ist. 
    5. Mit Hilfe unserer KI und viel Erfahrung können wir aus dem bisherigen Verhalten der Fachkraft im Migrationsprozess errechnen, wann die wahrscheinliche Einreise des neuen Mitarbeiters nach Deutschland zu erwarten ist. 

    Welches Problem löst Ihr Start-up?

    Es geht darum, in den nächsten Jahren dauerhaft bis zu 400.000 Fachkräfte aus aller Welt nach Deutschland zu holen. Mit der bisherigen manuellen Prozesssteuerung und analogen Bürokratie ist dies auf keinen Fall auch nur annähernd zu schaffen. Unsere Plattform TalentSure ist in der Lage, eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Fachkräften aus allen Ländern in den Migrationsprozess aufzunehmen, sie entsprechend ihrem eigenen Tempo zu unterstützen, zu testen und auf eine Ausreise vorzubereiten. IT-Systeme anderer Stellen, wie Botschaften, Bundesagentur für Arbeit, Kammern und Netzwerkpartner können unter Einhaltung aller Vorschriften des Datenschutzes und der Cybersicherheit über Schnittstellen mit unserer Plattform verbunden werden, um zum Beispiel eine durchgängige e-Akte und das tracking zu gewährleisten. Bei aller Bescheidenheit, unsere Plattform ist die erforderliche technologische Grundlage, damit die Fachkräfteeinwanderung nach Deutschland überhaupt funktionieren kann.

    Testimonials und Referenzen von Certif-ID

    Welche Kunden konnten Sie bisher von Ihrem Unternehmen überzeugen?

    Als Tech-Startup lag unser Schwerpunkt bisher in der Entwicklung der IT-Plattform TalentSure, einer blockchain-Lösung mit integrierter KI-Unterstützung. Die Vermittlung selber war zunächst nur erforderlich, um die Funktionalität und Stabilität zu testen. Die ursprüngliche Idee war, die Plattform nur als Service für Vermittler zu vermarkten. 

    Seit etwa einem Jahr wenden wir jedoch unsere Plattform auch selber an und vermitteln Fachkräfte nach Deutschland. Wir haben uns zunächst beschränkt auf die Bereiche Gesundheitswesen, Logistik und grüne Energie. Dazu arbeiten wir mit einigen der größten Unternehmen in Indien zusammen, um Talente für Deutschland zu finden und zu entwickeln. Dazu gehören die halbstaatliche NSDC in Indien mit ihren Sector Skill Councils, zum Beispiel Logistics, Apollo Hospitals, der größte Klinikkonzern Indiens, Manipal Global, Flipkart und viele andere. Durch diese Zusammenarbeit nutzen bisher etwa 300.000 Fachexperten vor allem aus Indien unsere Plattform als digitale Bewerbungsmappe. Nicht jeder davon sucht jedoch einen Arbeitsplatz im Ausland.

    In Deutschland vermitteln wir im Moment an Partner, die den direkten Kontakt zu Unternehmen haben und dort die Fachkräfte unterbringen. Darunter ist zum Beispiel TÜV Rheinland, Kolping, Viasona, BVMW und viele andere. 

    Die Vision

    Was ist Ihre Vision für die Zukunft? Wo möchten Sie in 3 Jahren stehen?

    Certif-ID entwickelt sich schnell zu Deutschlands größtem internationalen Talentpool für Fachkräfte. Bis Ende 2024 werden wir über 10.000 Menschen haben, die aktiv Deutsch lernen und sich auf eine Karriere in Deutschland vorbereiten. Innerhalb der nächsten 3 Jahre wird Certif-ID einerseits als Service-Plattform und andererseits als direkter Vermittler die Anlaufstelle für die Gewinnung von Fachkräften aus aller Welt sein. Die gesamte Reise wird nahtlos vom Beginn bis zum Ende auf einer einzigen integrierten Plattform durchgeführt. 

    Der USP von Certif-ID

    Wodurch unterscheidet sich Ihr Unternehmen von anderen auf dem Markt? Welche Vorteile bieten Sie den Unternehmen?

    Certif-ID ist eines der ersten Unternehmen, das sich auf die Nutzung von intelligenter Technologie für die internationale Rekrutierung von Fachkräften konzentriert. Wir bringen Experten und Partner in einer Vielzahl internationaler Märkte zusammen, digitalisieren Kompetenzfeststellung und Kompetenzabgleich und orientieren uns dabei am europäischen ESCO-Rahmen. In Verbindung mit einer hochmodernen Technologie für maschinelles Lernen und unserer eigenen Blockchain-Engine verändern wir die Art und Weise, wie Unternehmen Talente aus der ganzen Welt finden, abgleichen und rekrutieren können. 

    Mit Certif-ID werden die Talente nicht mehr erst nach Eingang eines Suchauftrags gescoutet, sondern permanent in unseren digitalen pool aufgenommen und entwickelt. Dadurch ergibt sich eine Pipeline, die die Wartezeit auf eine Fachkraft auf ein Minimum reduziert. 

    Wenn Sie heute drei Wünsche frei hätten, wie würden sie lauten?

    • Die Bundesregierung löst ihr Versprechen ein, die bürokratischen Prozesse bei der Migration zu digitalisieren. Ohne Digitalisierung keine Fachkräfte.
    • Der Wohnungsmarkt in Deutschland wird schnellstens angekurbelt, um den einreisewilligen Arbeitskräften erschwingliche Wohnmöglichkeiten zu bieten. Ohne Wohnungen keine Fachkräfte.
    • Deutschland ergreift die Chancen, die die internationale Migration für das kulturelle Bewusstsein, für Innovation, Unternehmertum und mehr Wettbewerb mit sich bringt. Ohne Willkommenskultur keine Fachkräfte.

    Vielen Dank für Ihre Zeit. Haben Sie noch ein paar abschließende Worte fürfür unsere Leser?

    Gerne. Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein Modewort, sondern eine echte Herausforderung. Nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für unseren ganz normalen Alltag. Wir müssen begreifen, dass Deutschland nicht bevorzugtes Einwanderungsland für Fachkräfte ist. Nur wenn wir attraktiv sind, werden wir Hilfe bekommen. Dazu müssen wir unsere Einstellung in vielen Bereichen ändern, müssen eine echte Willkommenskultur entwickeln und endlich begreifen, dass wir ohne schnellstmögliche Digitalisierung in vielen Lebensbereichen den Anschluss an die Welt endgültig verlieren. Wir von Certif-ID arbeiten jeden Tag daran, digitale Lösungen zu entwickeln, damit Unternehmen und Bewerber eine echte Chance haben, in einem modernen und freundlichen Deutschland zusammenzukommen.

    Kontakt

    Wo und wie kann man am besten mit Ihnen in Kontakt treten?

    Besuchen Sie unsere Webseite www.certfid-id.com. Dort können Sie jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen und eine Demo vereinbaren. Unser Team erreichen Sie auch unter info@certif-id.com. Wir melden uns sofort bei Ihnen.

    Bücher für Führungskräfte und die es werden wollen

    Es gibt Sie wirklich! Bücher die deine Fähigkeiten in Führung und delegieren verbessern. Im Laufe meiner Zeit als Gründer und Führungskraft habe ich viele Bücher gelesen. Leadership Bücher, die mir bei meinen ersten Schritten geholfen haben und wieder andere Bücher, die mir schon im Fortgeschrittenen Stadium geholfen haben. Ich Stelle Dir hier meine Top 3 Leadership Bücher vor, aus denen ich noch heute vieles Lerne.

    Der Chef, den ich nie vergessen werde

    Ein Buch darüber, wie Sie Loyalität und Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen.

    Gute Chefs essen zuletzt

    Das Buch, das jeder Leader kennen muss. Eines der weltweit besten Bücher, wenn es um Leadership geht.

    Modern Leading

    Das Praxishandbuch für Führungskräfte – Wie Sie zu einer authentischen und charismatischen Führungskraft werden, Mitarbeiter begeistern, Teams führen und Ergebnisse liefern.

    Der Beitrag Certif-ID International: KI-unterstützte Lösungen für die internationale Fachkräftegewinnung erschien zuerst auf HRtalk.de - HR Blog.

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